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Eine nie endende Geschichte (hoffe ich)
#1

Ich will eine Neue Geschichte mit euch starten:
Die regeln sind klar, jeder darf etwas dranhängen, ich mach eigendlich keine wirklichen Regeln^^
Länge und Absurdität des anhangs könnt ihr selbstentscheiden.

PS: mit Anfängen tue ich mich echt schwer...




Es ist ein ganz Normaler Tag für Stella. Nachdem sie ein paar Tieren das Leben gerettet hat, liegt sie gemütlich in der Sonne. Verträumt beobachtet sie die Wolken und wünscht sich, dass dieser Tag nie zuende geht. Doch so einfach ist das Leben nicht. Irgendwann muss sie aufstehen und sich ihren anderen pflichten zuwenden. Sie putzt und Kocht, überprüft das Gleichgewicht der Welt und schaut nach ihren Tieren. (was eine menge sind). Dabei findet sie den Brief.

Dies ist ein Überfall...

Ein weiterer Scherz Brief... Ernsthaft schreibt ihr nie jemand! Also doch ein ganz Normaler Tag. Zumindes denkt sie das.
Was sie nicht weiß ist, dass eine bestimmte Person schon auf den Weg zu ihr ist. Ein großes Abenteuer erwartet sie.....
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#2

"Wieso sollte mich jemand überfallen wollen und sich dann mehrere Tage bereithalten, bis dieser Brief ankommt? Schonmal an die Postlaufzeiten gedacht? Wie dumm kann man eigentlich sein." murmelte Stella leise vor sich hin und las den Brief zu Ende.

"Dies ist ein Überfall! Wenn du diesen Brief nicht an 10 deiner Freunde weiterschickst, wirst du hässliche Pickel am Hintern bekommen, für immer eine Jungfrau bleiben und ein Massengeschmack-Lebenszeitabo abschließen!"

Stella war eine abgehärtete, junge Frau und bereits so einiges gewohnt - doch die letzte Drohung trieb ihr eiskalte Schauer über den Rücken. Nein, alles nur das nicht! Sie musste unbedingt verhindern, dass diese Situation jemals eintreten würde. Also zerriss sie den Brief und ging in die nächste Kneipe, um ihre Erinnerung daran mit ein paar ordentlichen Humpen Alkohol auszulöschen.

"Wat willste?" fauchte die Alte hinter dem Tresen sie an. Stella erwiderte...
Diskutier' auf Pinnwänden und du bist wie Paralympics-Gewinner - wow, du hast dich durchgesetzt, doch bist noch immer behindert!
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#3

"Ich will vergessen", rief Stella und hob unterstreichend ihre Hand in die Luft. Die Alte hinter dem Tresen musterte Stella schräg von vorn. "Vergessen willst du, soso? Ich hab hier was für dich, was du NIE vergessen wirst. Auf dein Gehirn sollteste danach aber nich mehr zählen." "Perfekt!", rief Stella und grabschte sich das Getränk. Doch als sie es trank...
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#4

...bemerkte sie, dass es mehr geleeartig war, als flüssig. "Wäh.. drehst du mir Götterspeise als Alkohol an, oder was soll der Schhhhh.....", pflaumte Stella anfangs noch die Alte hinter'm Tresen an, bis sich ihre Wahrnehmung anfing zu ändern. Ihr wurde ganz schwindelig und sie hatte Mühe, sich auf dem Barhocker zu halten. Zehn kleine grüne Dinosaurier tanzen in ihrem Glas Tango und ihre Nase fing an, zu wachsen. "Fuack...'n Tripp...boah..ne.." stammelte sie, während sie versuchte, auf den Grund der Kneipe zu schwimmen. Kleinste Luftströmungen in der Luft nahm sie visuell wahr und fühlten sich wie Wasser an. Sie fühlte sich, wie KingKong am Empirestatebuilding, als sie den Barhocker hinunter kletterte und war heilfroh, als sie den Boden unbeschadet erreichte. Der Boden schwankte. Stella bekam Angst und versuchte sich am Boden festzuhalten. Sie spreizte Arme und Beine, um ihr Körpergewicht besser zu verteilen und kniff die Augen zu. Die Dielen knarrten so laut, dass es ihr in den Ohren wehtat. Sie stöhnte: "ohh... hh.. was..?" Das Gelächter der Alten hinter'm Tresen klang stumpf und weit entfernt. Dem fügten sich weitere männliche Lacher hinzu, die ebenfalls nur vage wahrgenommen wurden. Stella entschied sich, sich umzudrehen. Der wankende Boden machte es ihr nicht leicht, doch sie kniff die Augen zusammen, unterdrückte den Würgereiz, der sie kurz vor dem Erbrechen hielt, und überschlug vorsichtig Arme und Beine so, dass sie langsam zur Seite rollte und auf dem Rücken ankam. Der Boden wurde weicher und fing an, Wellen zu schlagen. Stella schluchzte. Noch nie, hatte sie sich derart machtlos gefühlt. Als sie langsam ihre Augen wieder öffnete, blickte sie in zwei tiefrote Katzenaugen.
"Mit Geld im Mund spricht man nicht" - Alligatoah
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#5

"Ich bin sehr froh, dass du gekommen bist", bemerkte eine sehr tiefe, männliche Stimme. Obwohl Stellas Sinne durch den merkwürdigen Trunk der Alten hinter dem Tresen immer noch geschwächt waren, entging ihr nicht, dass ihr Gegenüber lispelte. Wo zur Hölle bin ich hier gelandet?, fragte sich Stella in ihrem konfusen Kopf. "Ich habe dich schon die ganze Zeit gesucht." Wer zur Hölle war das? Stella versuchte mühsam, ihre Augen weiter zu öffnen, und erschrak. Sie erblickte niemand anderen als...
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#6

Mario.
"Mit Geld im Mund spricht man nicht" - Alligatoah
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#7

Sie ist sich zumindest absolut sicher das es Mario ist. Es würde zumindest zu der großen Schildkröte in der Ecke passen. "Eventuell hab ich doch etwas zuviel..." Mario klopft ihr anspornend auf den Rücken. "Acwas du bist noch nicht betrunken. Ich weiß was du brauchst. Dagegen hilft nur ein kühles Beck!" sagt er. Als er auch schon die nächste Runde bestellt. Kaum ist das erste Beck eingeschenkt, bestellte Mario bereits das nächste. "Du wolltest mir doch helfen." sagt er nach drei weiteren Becks. Inzwischen redet er viel klarer. "Dir helfen?" inzwischen ist Stella jedoch so durch den Wind, dass sie felsenfest davon überzeugt ist, dass sie in geheimer Mission unterwegs ist. "Wenn muss ich den töten?" versucht sie möglich leise zu schreien. Mario ist sichtlich amüsiert. "Stella! Ich hab dich ganz toll lieb. Aber mal ehrlich, du wolltest mir doch bei der anderen Sache helfen!" Alte Erinnerungsfetzen, spielen sich in Stell's Kopf ab. Dann fällt es ihr ein. Sie wollte doch tatsächlich...
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#8

Mario ihre Küche für KartoffelTV bereitstellen. Wie konnte sie das nur vergessen, wo sie doch gestern extra noch bei Poco einkaufen war, damit es den Herren nicht am Equipment mangelt. "Natürlich! KartoffelTV! Wie konnte ich das vergessen, mein lieber Mario!", schrie sie vor Freude. "Ich hab alles vorbereit für Montag! Adam, Thomas, Denise und du werdet euren Spaß haben.. awwwhh.. ich freu mich jetzt schon auf die Kartoffelpuffer ^^"... Mario schien nun sichtlich erleichtert und bestellte sich nun einen KiBa.
"Mit Geld im Mund spricht man nicht" - Alligatoah
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#9

"Aber eine Frage hätte ich noch", fragte Stella in allerbester Columbo-Manier. Augenblicklich verfinsterte sich Marios Gesicht. Er ahnte, was kommen würde, und war nicht erfreut darüber. "Warum lispelst du?", wollte Stella wissen.
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#10

"Nun, ich bin gestern gegen eine offene Tür gelaufen und habe mich an meiner Lippe verletzt", erklärte Mario, dabei flogen allerdings Sorgen über seine Tarnung durch seinen Kopf. Würde Stella ihm diese Erklärung nicht abkaufen, dann hätte er arge Probleme, nicht nur wegen seinem Gegenüber, sondern auch auf Grund auf der Tatsache das er mal wieder versagt hätte und das sein Schicksal besiegeln würde.
"I'm a human, I'm a goddamn living thing/ But I'm not really human if I'm just existing/Wasting my time in a complex universe" Lil Bo Weep
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#11

Stella ahnte aber nichts davon, sondern gab sich mit der angeblich verletzten Lippe zufrieden. "Was genau wollt ihr denn in der ersten Kartoffel-TV-Sendung zubereiten?", fragte sie Mario interessiert. Augenblicklich dachte er an seinen finsteren Plan. Wenn der nicht fehlschlagen sollte, durfte Stella nichts davon erfahren.
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#12

Königin Zankyou Yankzou wartete im Reich der Kitsune auf Nachricht und fragte sich wann ihre Agenten wiederkam.
"Alle unfähig, es kann doch nicht so schwer sein ein Mädchen zu entführen und zu uns zubringen", dachte sie, aber achtete gleichzeitig darauf ihre Miene nicht zu verziehen, da man ihr das als Schwäche auslegen würde.
Besonders der Minister für Krieg, Frieden und überstaatliche Kommunikation mit dem sie gerade in ein Gespräch über den Erfolg der letzten Maßnahmen befand, war auf Grund seiner edlen Herkunft scharf auf den Thron.
"So bald wir das Mädchen in unsere Welt gebracht haben, werden wir es sein die die Welt beherrschen und nicht mehr diese dummen und vorlauten Menschen, damit beenden wir die Unterdrückung aller andersartiger und sorgen für eine gerechte Welt." Er hob seinen Kopf und richtete seinen durchdringenden Blick auf Zankyou Yankzou, wartetet eine Weile und fragte die Königin, "Wann erwartet ihr sie zurück?"
"Sie sollten innerhalb der nächsten 3,44 Fus (Anm. d. A. : 1 Fuchs-X einspricht 3.141 menschlichen X, demnach ist 1 Fus (Fuchs-Stunde) identisch zu 3,44 menschlichen Stunden) hier sein."
"Sehr gut", sagte der Minister und verließ den Raum."
Nervös kaute Zankyou Yankzou auf ihren langen lila lackierten Vor­der­pfo­tennägeln und hoffte das sie recht behalten würde.
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#13

Stella ahnte von alledem nichts und lauschte gebannt Mario, wie er von seinen Plänen für Kartoffel-TV berichtete. "Wir werden vegetarische Ravioli zubereiten. Als Vorspeise gibt es ein Tomaten-Karotten-Süppchen und als Dessert eine exquisite Mousse au chocolat." "Wow, das klingt ja wirklich toll!", begeisterte sich Stella. "Du wirst staunen", konnte sich Mario eine kleine Bemerkung nicht verkneifen, nur um dann gleich hinterherzuschieben: "Weil wir so gut kochen können. Selbstverständlich wirst du das Zubereitete danach essen dürfen." "Au ja!", freute sich Stella. Wann hättet ihr denn Zeit für den Dreh?" "Och, so rein theoretisch..." Mario sah auf seine 007-Armbanduhr. "Wie wärs gleich?" "Das ist zwar etwas kurzfristig", gab Stella zu bedenken, "aber ich könnte es einrichten, denke ich." "Sehr gut", grinste Mario und freute sich, dass sein Plan aufzugehen schien.
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