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Fördert Technik die Verdummung?
#1

Zankyō;28617 schrieb:Lol was? Lesen, hallo? Was kann man mit einem Smartphone bitte nicht machen?
Nichts, was dich nicht mit weiteren irrelevanten Informationen überflutet.

//Ausgelagert aus dem Hass-Thread
"I'm a human, I'm a goddamn living thing/ But I'm not really human if I'm just existing/Wasting my time in a complex universe" Lil Bo Weep
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#2

Hast du deinen maximalen Wissensstand schon erreicht, oder wie? Speicher voll?
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#3

Ich kann das Argument auf einer Ebene nachvollziehen.

Das Handy gewährt Zugriff auf nahezu alles wissenswerte der Welt. Solange du nicht wirklich in einem absoluten Spezialthema bist, wirst du über Smartphone nahezu jede Frage beantworten können. Gleichzeitig ist man dauerhaft mit Nachrichten verbunden.
Man hat aber auch immer eine Verbindung zu einfachstem braindead Zeitvertreib. Simpelste Handyspiele die weder eine gute Story haben noch spielerisch herausfordernd sind. Chats in denen das Hauptthema Gossip über alles und nichts ist was niemanden interessiert. Zeitkillerseiten wie 9gag o.ä.

Das Problem dabei ist nur: Das ist ja nicht die Schuld vom Smartphone sondern vom Nutzer.
Wobei man nun auch sagen kann, dass wir Menschen nicht in der Lage sind uns auf schwere Aufgaben einzulassen, wenn eine einfache Aufgabe mit Spontanbelohnung näher liegt.
Die dauerhafte Chance auf Unterhaltung könnte der größte Motivationskiller unserer Zeit sein.

Wenn diese Überlegungen hinter der Aussage stecken, dann würde ich es sogar unterschreiben. Wenn es einfach nur ein kulturpessimistisches "Smartphones sind kacke" ist, dann wäre es zu billig.
Das Fehlverhalten anderer berechtigt nicht zu eigenem Fehlverhalten.
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#4

Zankyō;28678 schrieb:I do agree that I cannot take this money from you

Irgendwie lustig formuliert, aber letztenendes ein optimales Ergebnis.

Schön auch, wieviel Anteil man anschließend noch an Deiner Situation nimmt, obwohl sich ja alles geregelt hat.

EDIT:
@ Smartphonediskussion: Lesen, Pizza bestellen, Aufgaben erledigen, Leute anrufen, Musik hören, das Smartphone so hoch wie möglich werfen, um es anschließend unter maximaler Anspannung wieder aufzufangen, Informationen besorgen, es gibt so vieles, was man tun kann. Warum es nun besser sein soll, mit Stiernacken geradeaus zu starren, anstatt dies zu nutzen, erschließt sich mir nicht. Dennoch halte ich das

Skafdir;28695 schrieb:Die dauerhafte Chance auf Unterhaltung könnte der größte Motivationskiller unserer Zeit sein.

für einen sehr guten Punkt. Urlaube ohne Fernseher & Laptop beispielsweise sind meist schöner als solche mit. Man unternimmt mehr. Wenn ich jedoch 10 Minuten auf die Bahn warte, sind meine Unternehmungsmöglichkeiten begrenzt.
"Erbsen haben eine beträchtliche Individualität" - George Orwell in "Der Weg nach Wigan Pier"
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#5

Das Smartphone fördert doch eher die Dummheit, weil man schlicht nur noch nachschaut und sich selber nix mehr merken muss. Sehe ich ja auch jeden Tag auf der Straße.

Letzte Woche wieder gesehen.... 5 Leute auf einer Bank... was haben diese Spaten gemacht?
...ich antworte noch...
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#6

Jaja, und durch böse Kassensysteme wird man auch dümmer, weil ja keiner mehr Kopfrechnen muss!
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#7

Du lachst, aber glaube mal nicht, dass der normale Kassierer heute noch groß kopfrechnen kann. Ich würde mich nicht darauf verlassen, dass, wenn die Kasse ausfällt, es schnell geht in Bezug auf ein korrektes Abrechnen.
...ich antworte noch...
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#8

Das ist auch so. Ich hab selbst öfter an der Kasse gearbeitet und bei Defekten hatte ich Probleme.

Macht es mich nun dümmer, weil ich daran gewohnt war, schnell unter gewohnten Abläufen zu agieren, aber bei Ausfällen strauchle?
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#9

Zitat:Das Smartphone fördert doch eher die Dummheit, weil man schlicht nur noch nachschaut und sich selber nix mehr merken muss.

Bei der Erfindung des Buchdrucks mussten Bücher die gleiche Kritik einstecken.
Im Gegenteil: Die Möglichkeit bestimmte Dinge nachsehbar zu halten ist sinnvoll, weil sie unsere Welt einfach effektiver macht.

Geschichtsunterricht sah früher so aus, dass es viel Daten pauken war. Heutzutage kann man das hinten an stellen, Daten können nachgesehen werden innerhalb von Sekunden. Solange die Reihenfolge die man im Kopf hat stimmt ist alles gut und man kann sich um die eigentlich wichtige Frage kümmern, die Zusammenhänge.

Ob Rom 753 v. Chr. oder zehn Jahre früher oder später gegründet wurde interessiert niemanden. Was die Gründung Roms für die italienische Halbinsel und später ganz Europa bedeutet hat, ist um längen wichtiger.

Wer an der Kasse arbeitet kann nicht mehr Kopfrechnen. Ja und?
Man stelle sich mal vor in einem Supermarkt heutiger Größe müsste im Kopf gerechnet werden. Das wäre schlichtweg nicht möglich.

Technik erleichtert unser Leben und es wäre absurd es nicht zu nutzen. Wir haben nun Kapazitäten unsere Gedanken auf Dinge zu lenken die früher nicht möglich waren.

Das Argument: "Aber was ist wenn die Technik ausfällt?" Ist geschenkt.
Wenn die Technik ausfällt, dann temporär und man wird schon klar kommen. Wenn die Technik nicht temprorär ausfällt haben wir ganz andere Probleme als "Kopfrechnen".
Das Fehlverhalten anderer berechtigt nicht zu eigenem Fehlverhalten.
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#10

Skafdir schrieb:Geschichtsunterricht sah früher so aus, dass es viel Daten pauken war. Heutzutage kann man das hinten an stellen, Daten können nachgesehen werden innerhalb von Sekunden. Solange die Reihenfolge die man im Kopf hat stimmt ist alles gut und man kann sich um die eigentlich wichtige Frage kümmern, die Zusammenhänge.

Ein gewisses Datengerüst zu memorieren (*), hilft aber doch schon dabei, die Zusammenhänge dann besser im Kopf zu behalten.
Also der genaue Tag wird meistens unwichtig sein, aber Jahreszahlen und ggf Monate von wichtigen Ereignissen halte ich schon für nützlich, gerade wenn die näher zusammenliegen. Oder wenn mich interessiert, was denn global zu der Zeit los war.
Also ja, Roms genaues Gründungsdatum ist nun nicht so wichtig, aber chances are, wenn jemand nicht mal die wichtigen Eckdaten bspw vom zweiten Weltkrieg auswendig weiß, dann hat der auch keine großartige Ahnung vom Thema.

(*) Mein MacBook korrigiert "memorisieren" zu "memorieren". Klingt für mich komisch, scheint aber richtig oO
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#11

Skafdir;28704 schrieb:
Zitat:Das Smartphone fördert doch eher die Dummheit, weil man schlicht nur noch nachschaut und sich selber nix mehr merken muss.

Bei der Erfindung des Buchdrucks mussten Bücher die gleiche Kritik einstecken.
Im Gegenteil: Die Möglichkeit bestimmte Dinge nachsehbar zu halten ist sinnvoll, weil sie unsere Welt einfach effektiver macht.

Geschichtsunterricht sah früher so aus, dass es viel Daten pauken war. Heutzutage kann man das hinten an stellen, Daten können nachgesehen werden innerhalb von Sekunden. Solange die Reihenfolge die man im Kopf hat stimmt ist alles gut und man kann sich um die eigentlich wichtige Frage kümmern, die Zusammenhänge.

Ob Rom 753 v. Chr. oder zehn Jahre früher oder später gegründet wurde interessiert niemanden. Was die Gründung Roms für die italienische Halbinsel und später ganz Europa bedeutet hat, ist um längen wichtiger.

Wer an der Kasse arbeitet kann nicht mehr Kopfrechnen. Ja und?
Man stelle sich mal vor in einem Supermarkt heutiger Größe müsste im Kopf gerechnet werden. Das wäre schlichtweg nicht möglich.

Technik erleichtert unser Leben und es wäre absurd es nicht zu nutzen. Wir haben nun Kapazitäten unsere Gedanken auf Dinge zu lenken die früher nicht möglich waren.

Das Argument: "Aber was ist wenn die Technik ausfällt?" Ist geschenkt.
Wenn die Technik ausfällt, dann temporär und man wird schon klar kommen. Wenn die Technik nicht temprorär ausfällt haben wir ganz andere Probleme als "Kopfrechnen".
Was hat die Größe eines Supermarktes damit zu tun, ob Jemand im Kopf rechnen kann oder nicht?
Oder möchtest Du schlicht keine Ware, wenn die Kasse ausfällt und Du hast nix anschließend zu essen...?
Geschenkt ist gar nix, da sowas früher oder später passieren wird... und das Hauptproblem im Supermarkt wird dann die Abrechnung sein oder welche "ganz anderen Probleme" gäbe es im Supermarkt? (mal die Kühlung von Ware aussen vorgelassen).

Technik KANN unser Leben erleichtern, muss es aber nicht.

Ein nächstes Problem. Heute kann man nachsehen, und die Fakten und Daten stimmen dann WIE (genau)?
Du meinst also, ein dümmlicher Dauerdaddler am Smartphone kann Werbung von Fakten unterscheiden? Und dazu konkret und genau recherchieren?
Das schaffen ja schon nichtmal Leser bei heise... (Werbung von Fakten zu unterscheiden).
...ich antworte noch...
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#12

Zitat:Oder möchtest Du schlicht keine Ware, wenn die Kasse ausfällt und Du hast nix anschließend zu essen...?

Es dauert dann halt länger. Das Problem ist auch nicht das Kopfrechnen, sondern das am Ende alles per Hand im System nacherfasst werden muss.

Aber das sind wie gesagt temporäre Probleme. Gibt auch durchaus Supermärkte deren Verkauf ohne die Technik an der Kasse einfach nicht mehr funktioniert. Da kann der Mensch an der Kasse noch so ein Genie was kopfrechnen angeht. Solange er das System nicht wieder funktionsfähig rechnet ist der Markt halt geschlossen.

Viel wichtiger: Bitte lesen.
Temporäre ausfälle = kein Problem, damit kommen wir irgendwie zurecht. Dauert halt alles länger, aber ist wurscht.

Was wenn die Technik nicht temporär sondern dauerhaft ausfällt? Dann können wir unser ganzes modernes Leben knicken. Derzeit sind Zombieapokalypsen usw. sehr beliebt. Was den Machern vermutlich nicht richtig auffällt ist, dass es ein anderer Teil der Apokalypse ist der viel furchterregender ist. Die Apokalypse geht mit einem Totalausfall moderner Technik einher.

Mal kurz überlegt:
Zombieapokalypse mit funktionierender moderner Technik?
Wow, gibt kaum was langweiligeres als FIlm. Computergesteuerte Kommunikation + Computergesteuerte Waffensysteme = Keine Zombies mehr

Auf der anderen Seite wäre ein Totalausfall unserer modernen Technik auch ganz ohne Zombies eine extreme Katastrophe.

Das ist das wodrum es mir geht. Ob es dir nun gefällt oder nicht. Unser modernes Leben wird durch Technologie bestimmt. Die reine Tatsache das wir beide darüber gerade diskutieren können ist ein wichtiges Beweisstück dafür.
Das Problem bei einem nicht temporären Ausfall von Technik hat nicht der Supermarkt sondern die gesamte Menschheit.

Und deshalb:
Technik erleichtert unser Leben und zwar immer und jeden Tag.
Durchschnittliche Lebenserwartung mal nur seit 1960, damit es nicht zu extrem aussieht.

Und nun zum letzten Punkt:
Zitat:Ein nächstes Problem. Heute kann man nachsehen, und die Fakten und Daten stimmen dann WIE (genau)?

1. In der Pflicht nachzuprüfen war man sowieso immer. Ein Lehrer, ein Buch, ein Dozent können genauso Blödsinn von sich geben wie irgendein Randomguy im Internet. Moderne Technik hat hier also keinen Einfluss, außer das man sich nicht bewegen muss um eine Gegenprobe anstellen zu müssen. Der Gang in die Bibliothek bleibt einem vielleicht erspart.

2. Genau solche Kompetenzen zu lernen ist das was nun wichtiger ist als die reinen Fakten. Medienkompetenz muss viel stärker unterrichtet werden als es bisher der Fall war. Vor einigen Jahren konnten Lehrer noch dastehen auf ein Buch zeigen und einfach behaupten dieses Buch sei Autorität. So faul geht es nun nicht mehr.

3, Kulturpessismus ist sterbenslangweilig und das älteste und vorhersehbarste Argument der Welt.
Zitat:Die Jugend achtet das Alter nicht mehr, zeigt bewusst ein ungepflegtes Aussehen, sinnt auf Umsturz, zeigt keine Lernbereitschaft und ist ablehnend gegen übernommene Werte
summerische Tontafel ca. 3000 v. Chr.
Zitat:Unsere Jugend ist heruntergekommen und zuchtlos. Die jungen Leute hören nicht mehr auf ihre Eltern. Das Ende der Welt ist nahe
Keilschrif ca. 2000 v. Chr.
Zitat:Die heutige Jugend ist von Grund auf verdorben, sie ist böse, gottlos und faul. Sie wird niemals so sein wie die Jugend vorher, und es wird ihr niemals gelingen, unsere Kultur zu erhalten
babylonische Tontafel ca 1000 v. Chr.
Zitat:Die Jugend von heute liebt den Luxus, hat schlechte Manieren und verachtet die Autorität. Sie widersprechen ihren Eltern, legen die Beine übereinander und tyrannisieren ihre Lehrer.
Sokrates
Zitat:Ich habe überhaupt keine Hoffnung mehr in die Zukunft unseres Landes, wenn einmal unsere Jugend die Männer von morgen stellt. Unsere Jugend ist unerträglich, unverantwortlich und entsetzlich anzusehen
Aristoteles
Zitat:Die Welt macht schlimme Zeiten durch. Die jungen Leute von heute denken an nichts anderes als an sich selbst. Sie haben keine Ehrfurcht vor ihren Eltern oder dem Alter. Sie sind ungeduldig und unbeherrscht. Sie reden so, als wüßten sie alles, und was wir für weise halten, empfinden sie als Torheit. Und was die Mädchen betrifft, sie sind unbescheiden und unweiblich in ihrer Ausdrucksweise, ihrem Benehmen und ihrer Kleidung
Ein Mönch - 1274
Zitat:Der grenzenlose Mutwille der Jugend ist ein Zeichen, daß der Weltuntergang nah bevorsteht
Melanchton 1530
Zitat:Es ist die Wahrnehmung gemacht worden, daß bei der Schuljugend die früher kundgegebene Anständigkeit und das sittliche Benehmen […] mehr und mehr verschwinde
Regierungsbericht - 1852
Zitat:[…] knapp 50 % aller Lehrlinge zeigen mangelhafte oder stark defizitäre Leistungen in der Mathematik
DIHK - 1965
Zitat:Fehlende Disziplin, mangelnde Leistungsbereitschaft, geringe Belastbarkeit – die Azubis machen unseren Unternehmen Sorgen
DIHK-Chef Hans Heinrich Driftman 2011

Oder um es kurz zu sagen:
"Die Jugend von heute" hat schon so oft die Welt vernichtet, dass es echt irritierend ist welcher dieser absolut unfähigen Volldeppen dir den Rechner zusammengeschustert hat von dem aus du dann einen solchen Blödsinn verbreiten kannst.

Wenn du schon Kulturpessismus verbreiten willst, dann lass dir doch wenigstens was originelleres einfallen als Sprüche die schon vor 5000 Jahren falsch waren.

Edit:
Großen Dank an "bildungswissenschaftler.de" für die Sammlung der Zitate, die war besser als jede andere die ich bislang zu dem Thema gefunden habe.


Edit 2:
@Zankyou: Ganz vergessen sorry.
Du hast natürlich recht, ein Datengerüst zu haben ist auf jeden Fall praktisch und jedes Datum das man sich merkt ist durchaus gut. Aber es ist halt nicht mehr so notwendig.
Wie genau das ist was man sich merken muss hängt vor allem mit der Quellenlage zusammen.

Im Frühmittelalter ist in vielen Fällen +/- 50 Jahre ziemlich wurscht, solange man die Reihenfolge hat.
Wenn man im dritten Reich ist gibt es ja erstmal nur 12 Jahre die man sich überhaupt merken kann. Da müssen dann die Daten die man sich merkt entsprechend genauer sein.
Wenn ich aus einem Jahr plötzlich 1000 Quellen habe, dann ist viel mehr Gedächnitsleistung gefragt, als wenn ich aus tausend Jahren eine Quelle habe.
Das Grundgerüst hilft halt den zeitlichen Ablauf im Kopf zu haben, je genauer man werden will, desto genauer muss auch das Grundgerüst werden.
Für 99% aller Menschen bedeutet das immer noch: Grob merken und gut ist. Solange man nicht in irgendeiner Quizshow auftreten will darf 753 v. Chr. einfach eine Jahreszahl unter vielen sein. Solange man dabei sowas denkt wie: "Irgendwie in dem Zeitraum müsste doch die Gründung Roms gewesen sein? So plus, minus zwei oder drei handvoll Jahre?"
Das Fehlverhalten anderer berechtigt nicht zu eigenem Fehlverhalten.
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#13

Ich find eh die Frage interessanter, ob Technik soziale Isolation fördert.
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#14

Jedenfalls scheint sie Entwicklungsstörungen bei Kindern und Jugendlichen hervorzurufen:

http://www.zeit.de/gesellschaft/familie/...ien-studie
Diskutier' auf Pinnwänden und du bist wie Paralympics-Gewinner - wow, du hast dich durchgesetzt, doch bist noch immer behindert!
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#15

Zitat:Ich find eh die Frage interessanter, ob Technik soziale Isolation fördert.

Hier vermute ich das schon.
Wobei berichte über "Einsiedler" gibt es auch schon seit immer. Also könnte es nicht vielleicht auch so sein, dass soziale Isolation dank moderner Medien nur mehr auffällt?

Verstärkend könnte es halt wirken, weil es durchaus Leute geben könnte die auf "echten" Kontakt verzichten weil es einfacher ist rein über Internet Kontakte zu knüpfen.
Habe mich damit nun aber nicht im speziellen auseinandergesetzt. Sind also nur Vermutungen.

@schmatzler:
Ich glaube bei den Beispielen muss man immer auch gucken wie die sonstigen Umstände sind, Das wirkt wie recht typisches Suchtverhalten und da gibt es gute Hinweise das soziales Zusammenleben wichtiger ist als kein Zugang zur "Droge".

Was dann die Frage ob Technik Isolation fördert umso dringlicher machen würde.
Einschlafprobleme bei Babys wenn die Eltern beim füttern was anderes machen?
Wirkt logisch, füttern ist für Babys die Hauptzeit für soziale Bindung. Gerade beim Fläschen füttern wäre ich nie auf die Idee gekommen was anderes zu machen.
Das Fehlverhalten anderer berechtigt nicht zu eigenem Fehlverhalten.
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