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Flirts, Komplimente und menschliche Interaktionen im Allgemeinen
#121

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#122

Julia;24477 schrieb:Ich werd' hier jetzt bestimmt nicht meine Persönlichkeit aufdröseln, weil diese bei jedem sehr differenziert zu betrachten ist und sich sowas nicht runterbrechen mag. Nur ein kurzer Kommentar: dominante Ausstrahlung und Schüchternheit müssen sich nicht ausschließen. Das ist genau das was ich meine. Jedes Individuum besteht aus sehr vielen Facetten, die in keinster Weise auch nur annähernd wahrgenommen werden.
Dann hast Du Dir aber sowas wie ein Schutzpanzer zugelegt. Wink
Würde man Dich nicht kennen, könnte das bestimmt als Arroganz ausgelegt werden... denke ich mir mal so...
Dominante oder unterwürfige Ausstrahlung hat man ja sicherlich nicht so, weil es so ist, sondern weil es vielleicht von der Erziehung so vorgegeben wurde oder man die oder die Erfahrung gemacht hat.

Ich kannte eine Dame, die war dominant drauf, war im Inneren zwar nicht schüchtern hatte aber offenbar doch arge Bindungsängste - so dass sie mit ihrer extremen Art scheinbar unbewusst eine mögliche Nähe direkt zerstört hat durch ihre aggressive Art. Bis ich das verstanden hatte.... habe ich mich sehr lange beschäftigt mit dem Thema...

Die sehr vielen Facetten mag jeder haben, aber letztendlich ist doch Jeder für sich selbst verantwortlich bestimmte Dinge abzulegen oder zu ändern, wenn er damit nicht klarkommt.
...ich antworte noch...
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#123

Julia;24477 schrieb:Ich werd' hier jetzt bestimmt nicht meine Persönlichkeit aufdröseln, weil diese bei jedem sehr differenziert zu betrachten ist und sich sowas nicht runterbrechen mag. Nur ein kurzer Kommentar: dominante Ausstrahlung und Schüchternheit müssen sich nicht ausschließen.

Sehe ich genau so! Ein Mensch kann auch sehr mutig sein und trotzdem nur über ein kleinbes Selbstvetrauen verfügen.
Wird mir ja öfters gesagt, dass es unlogich ist. Doch ich sehe es so: So ein Mensch glaubt vielleicht nicht an seine eigenen Talente, aber würde sich trotzdem in gefahr stürzen um andere zu retten.
Oder in falle von beziehungen, würde so jemand sich trauen ein Mädchen anzusprechen. Würde aber nicht etwas ernstes anstreben, weil er sich selber als nicht gut genug für sie hält. Solche Menschen würden halt sehr viel bestätigung suchen.

Diese Dominanz Prinzip was du anspricht, ist sogar garnicht mal so selten! Oftmal sind die beliebtesten und schönsten Frauen, diejenigen die an wenigsten Selbstvetrauen haben... Solange sie unter Freunden sind, wrken sie stark und Selbstbewusst. Doch sobald sie alleine sind und sich jemand nähern wollen, wissen sie nicht mehr was sie tun sollen.
Auch diese Menschen sind oftmals auf den positiven Einfluss ihrer Mitmenschen angewießen!Smile
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#124

Dann ist aber hier woanders der Hund begraben. Du gibst Dich anders als Du bist. Man überspielt seine Angst / wenig Selbstvertrauen mit etwas, was es so nicht ist.

Mut kann man z.B. nur haben, wenn man etwas wagt. Das Wagnis kommt im Normalfall von Selbstvertrauen, von Ereignissen oder halt Erfahrungen - man also nach etwas entscheidet, entscheiden kann.
Habe ich wenig Selbstvertrauen, habe ich oftmals dieses Wagnis nicht, da ich unsicher vor Entscheidungen bin, unsicher, ob ich etwas richtig oder falsch mache. Ich mogel mich dann halt durch's Leben.

Viele nehmen halt den einfachen Weg und fahren damit gut um dann irgendwann genau da zu stehen, wo sie nicht mehr weiterkommen. Weil sie niemals die Wagnis einer Fehlentscheidung z.B. eingegangen sind.

Dominanzverhalten ist eben auch zumeist (nur) eine Unsicherheit, die schlicht dann zusammenfällt, wenn man die Person mal genauer hinterfragt. Nur wie viele machen das schon?
...ich antworte noch...
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#125

Lener0815;24906 schrieb:Mut kann man z.B. nur haben, wenn man etwas wagt. Das Wagnis kommt im Normalfall von Selbstvertrauen, von Ereignissen oder halt Erfahrungen - man also nach etwas entscheidet, entscheiden kann.
Sehe ich gerade nicht so.. eher umgekehrt. Ein Wagnis ist ein Wagnis, weil man eben nicht weiß, wo es hinführt. Sich dennoch diesem auszuliefern erfordert viel Mut aber kein Selbstvertrauen. Weil wenn ich mir sicher in etwas bin, dann ist es nicht mehr mutig, es zu wagen... euh.. verständlich?
"Mit Geld im Mund spricht man nicht" - Alligatoah
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#126

Wagnis ist nix anderes als Mut zu zeigen, etwas zu tun. Nicht mehr und nicht weniger. Wink
Um das zu können, brauchst Du halt gewisse Dinge, ansonsten tust Du es nicht - Entscheidungsfreudigkeit...

Wenn ich mir sicher bin, kann ich eine Entscheidung einfacher bewerkstelligen als wenn ich es nicht bin.
Fehlendes Selbstvertrauen kann sich in Wankelmut äußern, in Unentschlossenheit....ich tue folglich nix oder nur unter großen Zwängen. Das hat dann aber weniger was mit Mut zu tun.

Wenn Du Mut gezeigt hast, den Weg zu gehen, dann hast Du bereits eine Sache erfüllt - z.B. Dein Selbstvertrauen gestärkt. Ergo hast Du an etwas (pos.) zugewonnen.

Mir sind z.B. (vor allem) viele wankelmütige Frauen entgegengekommen - gerade im jungen Alter. Sie wissen absolut nicht was sie wollen, wo sie hinwollen und demzufolhge haperte es auch immer an Entscheidungsfreudigkeit bzw. an klaren Aussagen. Hinterfragte man diese Frauen, hatten sie oft (zum Teils arge) Probleme mit sich selbst - mit dem Vertrauen zu Anderen und eben auch zu sich selbst. Bleibt das mit zunehmenden Alter, dann passiert eben das, was man vordergründig vielleicht als "dominate Frau" sieht bzw. als eine "unnahbare" Frau die mit sich selbst noch nicht im Reinen ist und daraufhin eben einen Schutzpanzer sich zugelegt hat. Vordergründig, oberflächlich gesehen kommen die Meisten mit den Personen klar, hinterfragt man oder wird konkreter, habe ich sehr oft das Kartenhaus in sich zusammenfallen gesehen und genau diese Leute haben dann ihr wahres Gesicht gezeigt. Wink

btw. Jemanden anzusprechen z.B. kommt entweder aus der Not heraus, etwas tun (also ändern) zu müssen oder weil ich es halt so oder so kann. Etwas zu ändern beinhaltet somit also schon eine Einsicht; eine pos. Änderung meines Ichs. Ich habe also mehr Selbstvertrauen erfahren und nutze dieses nun, um wen anzusprechen. Bleibe ich immer das "arme Hascherl" wird sich auch da nie was ändern...

Hatte mal in einem and. Forum von wem gelesen, der hatte zig Gründe angeführt, warum er so ist wie er ist und das ging immer wieder von vorne los - um davon abzulenken, an sich zu arbeiten. Zum Schluss waren dann die Frauen "alles Schlampen".... um dann wieder von vorne anzufangen, warum er nicht anfing an sich zu arbeiten.... ein Teufelkskreis. Wink
...ich antworte noch...
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#127

Lener0815;24920 schrieb:Wagnis ist nix anderes als Mut zu zeigen, etwas zu tun. Nicht mehr und nicht weniger.
Um das zu können, brauchst Du halt gewisse Dinge, ansonsten tust Du es nicht - Entscheidungsfreudigkeit...
sehe ich genauso

Lener0815;24920 schrieb:Wenn ich mir sicher bin, kann ich eine Entscheidung einfacher bewerkstelligen als wenn ich es nicht bin.
Fehlendes Selbstvertrauen kann sich in Wankelmut äußern, in Unentschlossenheit....ich tue folglich nix oder nur unter großen Zwängen. Das hat dann aber weniger was mit Mut zu tun.
ah ok, ich glaube ich verstehe deinen Ansatz. Also Selbstvertrauen ist für mich erstmal, wenn ich mir selbst vertraue und Selbstbewusstsein, wenn ich mir meiner Selbst bewusst bin. Also auch meinen eigenen Unsicherheiten. Heißt: Ich kann mir mit gutem Selbstbewusstsein meiner Selbst bewusst sein, dass ich wenig Selbstvertrauen habe. (Jetzt kommt der Teil mit der Wortklauberei)... Was ich sagen wollte: Wenn jemand trotz großer Unsicherheit etwas tut, was er eigentlich nicht will, dann nenne ich das mutig. Das kann sein, wenn jemand, der eigentlich ganz schlecht ist, an die Tafel geht, ohne zu Wissen, ob er die Aufgabe lösen kann. Das kann sein, wenn jemand ein Spiel mitmacht, bei dem die Chance sich zu blamieren sehr hoch ist. Das kann sein, wenn ich dem betrunkenen Idioten in der S-Bahn, der die Frau belästigt, die Leviten lese... du weißt worauf ich hinaus will. Sich eben in ungewisse Situationen begeben, bei eigentlich ungerechter Chancenverteilung. Halt wenn das eigene Risiko höher ist, als das des Gegenüber.. ja, das ist es.. dann ist man mutig.

Lener0815;24920 schrieb:Wenn Du Mut gezeigt hast, den Weg zu gehen, dann hast Du bereits eine Sache erfüllt - z.B. Dein Selbstvertrauen gestärkt. Ergo hast Du an etwas (pos.) zugewonnen.
Ja.. aber doch erst nachdem ich was gewagt habe. Um das Wagnis aber einzugehen, erfordert es ja bereits schon Mut. Wenn ich dann durch bin, habe ich mehr Selbstvertrauen. Ich würde sogar sagen: egal ob es gut oder schlecht ausgeht, da man ja eine Erfahrung reicher ist.

Lener0815;24920 schrieb:Mir sind z.B. (vor allem) viele wankelmütige Frauen entgegengekommen - gerade im jungen Alter. Sie wissen absolut nicht was sie wollen, wo sie hinwollen und demzufolhge haperte es auch immer an Entscheidungsfreudigkeit bzw. an klaren Aussagen.
Das tut mir Leid für dich. Vielleicht warst du aber auch zu fordernd oder einfach zu schnell oder zu schnell fordernd? Tongue
Ich kenne dafür einiges an Männern, die nicht wissen, was sie wollen.. achja.. die Menschen, so sind sie manchmal...


Lener0815;24920 schrieb:"dominate Frau" sieht bzw. als eine "unnahbare" Frau
Sind für mich zwei absolut verschiedene Sachen. Als dominant empfinde ich Menschen, die Proaktiv sind und Ansagen machen. Die die Zügel in die Hand nehmen und offensiv agieren. Unnahbare Frauen hingegen können zwar auch dominant sein, sie könnten aber auch allem einfach aus dem Weg gehen und sich grundsätzlich im Fluchtmodus befinden. Ich glaube du meinst hier eher emotional kalte oder zurückhaltende Frauen!?


Lener0815;24920 schrieb:Vordergründig, oberflächlich gesehen kommen die Meisten mit den Personen klar, hinterfragt man oder wird konkreter, habe ich sehr oft das Kartenhaus in sich zusammenfallen gesehen und genau diese Leute haben dann ihr wahres Gesicht gezeigt.
Hast du ein Beispiel? Waren sie erst offensiv und in der Beziehung dann nur passiv? Oder erst extrovertiert und dann sehr zurückhaltend?

Lener0815;24920 schrieb:Bleibe ich immer das "arme Hascherl" wird sich auch da nie was ändern...
muss es denn? Ich finde, das kann jeder für sich entscheiden, welche Charaktereigenschaften er behalten möchte und an welchen arbeiten.

Lener0815;24920 schrieb:Hatte mal in einem and. Forum von wem gelesen, der hatte zig Gründe angeführt, warum er so ist wie er ist und das ging immer wieder von vorne los
joa.. so Leute gibt's zu Hauf.
"Mit Geld im Mund spricht man nicht" - Alligatoah
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#128

Julia schrieb:Das tut mir Leid für dich. Vielleicht warst du aber auch zu fordernd oder einfach zu schnell oder zu schnell fordernd?
Woher weisst Du? Tongue

Julia schrieb:Als dominant empfinde ich Menschen, die Proaktiv sind und Ansagen machen.
Ja, stimmt. Ich hätte es anders schreiben sollen. Die "dominant rüberkommen"... evtl. trifft es das eher.
Dominant ist ja die extremere Stufe. Wenn jemand proaktiv ist und halt was sagt, ist das für mich noch nicht dominant. Man könnte es bei einer Frau dann eher "eine starke Frau" nennen (wenn man denn mit schwach / stark arbeiten wollen würde).

Julia schrieb:Hast du ein Beispiel? Waren sie erst offensiv und in der Beziehung dann nur passiv? Oder erst extrovertiert und dann sehr zurückhaltend?
Ja.
Nein, eher aufgesetzt und die besagte "starke Frau" - oberflächlich gesehen. Hat man dann sich mehr mit der Person beschäftigt, kamen die ganzen Widersprüche zum Vorschein (inkl. Lügen etc. pp.) und sie war alles andere als stark bzw. eine Person voller Widersprüche. Sie hat es aber extrem gut vertuscht und sich extrem gut maskiert und verstellt.
Man wollte das "Alpha-Weibchen" sein, war es aber nicht, komischerweise bin ich auch kein "Alpha-Männchen" und musste mir nix beweisen, weiss aber durchaus was ich will und das hat sie wohl irritiert....
Ich beiße mich dann aber bei solchen Menschen fest.... und versuche halt zu verstehen, warum die Person so tickt.

Julia schrieb:Ich finde, das kann jeder für sich entscheiden, welche Charaktereigenschaften er behalten möchte und an welchen arbeiten.
Jap. Vollkommen richtig. Ich bezog das auch nur auf Dinge, die ich evtl. selbst ändern möchte, aber eben immer wieder andere Dinge vorschiebe, um es nicht zu tun. Löse ich mich nicht von Altlasten, komme ich nicht voran (ist ja generell so).
...ich antworte noch...
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#129

@Lener0815 ich denke, das hängt auch immer von dem Gegenüber ab, welche eigenen Seiten da bei einem zu Tage kommen. Bei manchen Menschen traue ich mich nicht einen Pieps rauszubringen und wiederum andere kann ich super rumkommandieren Tongue Hat vielleicht was mit Erwartungen und Freiräumen zu tun einfach ob die charakterliche Chemie stimmt, bzw. man sich gut ergänzt.

Ich finde man sollte auch aufpassen mit der Erwartung, dass der erste Eindruck für ewig hält. Besonders zu Beginn des Kennenlernens projiziert man soviel Hoffnung hinein, dass das jetzt alles (endlich?) besser wird und achtet eher auf all die vergangenen Defizite, die nun endlich erfüllt werden. (sogenannte rosa Brille) Dann entscheidet man ganz schnell für sich, was das für eine Person ist und nagelt sie auf ewig darauf fest. Dass da vielleicht manches einfach missinterpretiert wurde oder nur aufgrund der vorigen Beziehung so wahrgenommen wird, vergisst man dann oft. Und wenn man dann das selbstgemalte Bild seiner Partnerin/seines Partners auch (weiterhin) erwartet, übt das Druck auf die Person aus.

so mal allgemein gesprochen, wer sich hier wie angesprochen fühlt, überlasse ich jedem selbst Tongue
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#130

Vollkommen richtig.
In der Tat (man vergleicht auch viel) hegt man grosse Erwartungen und versucht dieses gar durch (hin)drängen in eine bestimmte Richtung für sich zu beeinflussen. War ich ganz genauso. Mittlerweile gehe ich diese Dinge relaxter an, aber auch nur, weil ich daraus gelernt habe für mich. Man wird neben alt auch weise. Wink

Das mit dem "Pieps" und mit dem "Rumkommandieren" hängt sicherlich auch immer vom Anderen ab, ob er Dir die Chance gibt ihn herumzukommandieren oder eben nicht. Da sind aber immer zwei mit von der Partie. Ich versuche seit jeher eine Art Gleichgewicht zu finden - und mag es nicht zu kommandieren aber auch nicht kommandiert zu werden. Ich muss mich immer selbst überprüfen, wenn ich merke, dass mein möglicher Partner evtl. schwach ist / wird / sein könnte oder evtl. versucht mich zu manipulieren. Da ist viel Hinterfragen mit bei.
...ich antworte noch...
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