Hirnschwund.net ist ein virtueller Raum, in dem sich Menschen verschiedenster Herkunft miteinander treffen und plaudern können.
Wenn du noch kein Mitglied bist, erstelle dir einfach ein Konto. Die Registrierung ist kostenfrei.

Femisoziologischer Gendergesellschaftstalk
#61

Pff, da hat jemand Peterson offensichtlich nicht verstanden.
https://twitter.com/zei_nabq/status/998598765144625154
Das sind alles nur Spekulationen!!!

[Bild: DdjimT0V0AEXjdB.jpg:large]
Zitieren
#62

Peterson erschliesst sich mit den Incels und "enforced monogamy" ja nun auch eine ganz neue Fanbase! Heart

Wobei ich das natuerlich falsch verstehe, und enforced monogamy eigtl ein soziologisch-anthropologischer Terminus ist. Wahrscheinlich fuer Ehe.
Zitieren
#63

@Alle Jordan Peterson fanecs hier: Fefe hat ein neues Schmankerl für euch verlinkt!



Disclaimer: Ich hab's mir (noch) nicht angekuckt.

Spoiler!:
"Man kann nicht zulassen, dass Wahlen die Wirtschaftspolitik beeinflussen."
Wolfgang Schäuble ('ehrlicher', 'unbestechlicher' und 'demokratischer' deutscher Politiker)
Zitieren
#64

The orienting reflex is actually very complex as it unfolds across time. And so, if something startles you, you might spend a year thinking about it, depending on how startled you were. And that entire year-long process of thinking is actually an extended manifestation of the orienting reflex. And that's a deep source of meaning.

Hm ja, ja doch.
Zitieren
#65

Mich wuerde mal interessieren, ob Leute, die die gesetzliche Regulierung von "Hate Speech" grundsaetzlich ablehnen, dann auch ebenso dafuer sind, dass slander/libel/Ueble Nachrede nicht strafrechtlich belangt wird. Und ich verstehe schon, dass es sich beim einen meist um eine persoenliche Meinung oder einfach persoenliche Ablehnung usw handelt, waehrend Ueble Nachrede von diffamierenden Aussagen gegen eigenes besseres Wissen ausgeht, aber eine haeufige Behauptung ist doch, dass man Hate Speech nicht regulieren muss, weil Leute selbststaendig und intelligent genug sind, nicht alles unhinterfragt zu uebernehmen.
Zitieren
#66

Eins meiner Probleme mit Jordon Peterson ist uebrigens schlicht, dass er aus meiner Sicht nicht vernuenftig begruenden kann, warum er gewisse Pronomen nicht nutzen will, sofern er darum gebeten wird. Meistens derailed er das Gespraech dann einfach auf "not if I was compelled to", aber darum geht es ja nicht zwangsweise. Andere Begruendungen sind dann, dass das davon abhaengt, wie diejenigen Personen danach fragen; ob die Pronomen laut Peterson eine Loesung fuer etwaige Probleme sind; oder natuerlich einfach, was er ueber die Motivation derjenigen denkt. 
Ist das nicht irgendwie der gleiche Narzissmus wie der, den er immer vorwirft? Aber selbst wenn man annimmt, dass Peterson aufgrund seiner psychologischen Expertise sagen koennte, wessen Motivation genuin ist, und wer einfach nur Aufmerksamkeit sucht: was bringt das allen anderen? Wie sollen andere das genauso beurteilen koennen? Und wenn man es nicht mit Sicherheit sagen kann, wieso ist es dann nicht wichtiger, im Zweifel die zu schuetzen, denen es ernst damit ist, als die auszusieben, denen es nur um Aufmerksamkeit o.ae. geht? 
Und was ich insbesondere unwuerdig finde, ist, nach dem Geschlecht zu gehen, nach dem diejenigen aussehen und dabei zu bleiben. Das Phaenomen Transgender ist seit zig Jahren anerkannt, und man weiss genau, wie sehr manche unter ihrer koerperlichen Entwicklung leiden. Es ist, als haette man zu spaet erkannt, dass das natuerlich dadurch, dass es nicht aeusserlich sichtbar ist, ein slippery slope ist. Aber deshalb kann ich das doch nicht auf diese Leute abwaelzen. Das ist als wuerde man, sofern die Ehe noch fuer weitere Konstellationen geoeffnet wird, die man als unliebsam empfindet, ploetzlich wieder anfangen Homosexuelle zu diskriminieren, und die Schuld dafuer dann auch noch bei anderen zu suchen.
Zitieren
#67

Dieser Thread ist generell ein top read, auch heute noch!

(15.06.2017, 12:16:46)Skafdir schrieb: Innerhalb einer mehrheitlich Weißen Gesellschaft, deren Regierung aus mehrheitlich Weißen gebildet wird ist eine systematische Diskriminierung von Weißen nicht möglich. Selbst wenn die Regierung sich zu einem Schritt entscheiden sollte, den man unter anderen Umständen als diskriminierend betrachten könnte, wäre es eine freiwillig auferlegte Diskriminierung und daher in Ordnung. (Als Beispiel: affirmative action; könnte man prinzipiell als "diskriminierend verstehen, zielt aber erstens auf die Aufhebung von Diskriminierung und fällt in die Kategorie des "freiwillig auferlegt". Womit ich nicht gesagt haben will das es bei dem Programm keine Fehler gäbe, aber die gibt es bei jedem politischen Programm, egal wie vernünftig.)

Affirmative action greift doch eh primär an Stellen, die von sich aus schon diskriminieren. So haben amerikanische Privatunis, wo das relativ verbreitet ist, ja bspw nie gesagt: Wir nehmen einfach die mit den besten Noten, sondern wir nehmen die, deren Nase uns passt (sind diesbzgl aber nicht transparent).
Und jetzt nehmen sie dich halt eher, wenn du ein paar "Randgruppenpunkte" abgreifen kannst, was aber nichts daran ändert, dass du generell einen Mindeststandard erfüllen musst, der für bspw PoC, die in Harlem aufgewachsen sind und keine ordentliche Schuldbildung genossen haben, immer noch schwer zu erreichen ist. Wenn ich a) schwarz bin, aber b) nicht gelernt habe, wie man einen Zirkel benutzt, dann hab ich immer noch ein Problem. Nun wird aber dieses Problem durch affirmative action eher noch verwischt als aufgehoben; ähnlich wie wenn man einem Hartz IV-Empfänger, der sagt, dass es menschenunwürdig ist, ihm das Existenzminimum wegzukürzen, evtl rät, doch einfach zur Tafel zu gehen, kann man in Amerika nun sagen: Was willst du denn hier von wegen Systemproblem, es gibt doch affirmative action, im Grunde wirst du sogar übervorteilt! Nun ist man in Deutschland zumindest noch selten neidisch darauf, dass sich andere "gratis Essen" bei der Tafel holen, aber wehe, der Schwarze schafft es an eine der Ivy Leagues (Zusätzlich: Selbst wenn nicht gesagt wird, dass affirmative action eine Rolle gespielt hat, werden viele es allein dadurch, dass es existiert, vermuten).
Zitieren




Benutzer, die gerade dieses Thema anschauen:
1 Gast/Gäste