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Abtreibung oder nicht?
#31

DeeperSight;20509 schrieb:Wenn der Mann nicht unterschreibt, gibt es keinen Eingriff.
Willst du damit sagen, eine Frau könne nicht abtreiben, ohne das Einverständnis des Erzeugers? oO Dann müsste man zugleich auch noch einen (umstrittenen) Vaterschaftstest machen, um zu schauen, ob er der Entscheidung überhaupt bemächtigt ist...

DeeperSight;20509 schrieb:Wenn der Mann innerhalb einer gewissen Frist weder unterschrieben noch widersprochen hat, verfällt das Mitspracherecht.
Was wird hier unterschrieben?

DeeperSight;20509 schrieb:Der Verlust wird auch vom Mann zu 100% getragen.
Der Mann hat aber weder das körperliche Risiko noch die physischen Nebenwirkungen zu tragen. Davon ab, dass ich schon glaube, dass eine Frau das auch psychisch mehr belastet, als den Mann, einfach, weil es für ihn nicht körperlich erfahrbar ist. Vielleicht nicht in allen Fällen, aber in der Tendenz.

DeeperSight;20509 schrieb:Ist die Frau dafür und der Mann dagegen, muss er sich dazu verpflichten das Kind alleine aufzuziehen.
Das verstehe ich nicht. Wenn die Frau das Kind will, warum sollte dann der Mann das Kind bekommen? oO ...oder hast du "sie" mit "sich" verwechselt?

Edit: achso gegen oder für die "Abtreibung".. sorry..
"Mit Geld im Mund spricht man nicht" - Alligatoah
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#32

Zitat:Ist die Frau dafür und der Mann dagegen, muss er sich dazu verpflichten das Kind alleine aufzuziehen. Ich sehe da kein Problem.

Außer das man die Frau zum Brutkasten erklärt.
Und die Geburt und die Versorung des Kindes in den ersten Wochen nach der Geburt und die starke psychologische Bindung die mehr oder weniger automatisch während der Geburt entsteht. Inklusive dem vollkommen verändertem Hormonhaushalt der Frau und den lebenslangen Folgen die durch eine Schwangerschaft und Geburt zu tragen sind. Und nur um es zu erwähnen: Die Gesundheitsrisiken während der Schwangerschaft.
Aber abgesehen davon, kein Problem schon richtig. Außer vielleicht das eigentliche Blutbad die Geburt, aber das ist doch was vollkommen normales, soll das Weib nicht so rumheulen.

Aber mal ehrlich: Das ist ein nicht existentes Problem.

Die Mitsprache des Mann ist sowieso nur relevant wenn eine Beziehung besteht. Im Fall eines One-Night-Stand oder ähnlichem hat die Frau keinerlei Verpflichtung gegenüber dem Mann und ob er von der abgebrochenen Schwangerschaft überhaupt erfährt ist fragwürdig.
Der Streitpunkt dreht sich auch normalerweise nicht um das Kind, sondern um den Unterhalt. Es geht Männern darum, dass sie mit einer Unterschrift aus der (finanziellen) Verantwortung für ein Kind entkommen wollen. Klar mag es in Einzelfällen vorkommen das der Mann das Kind will und die Frau sich dagegen entscheidet. Das ist ganz ehrlich tragisch für den Mann, aber in dem Fall sollte er eher froh sein. Weil man will nicht mit einer Frau ein Kind bekommen die kein Kind haben will. Beziehung beenden und eine Frau suchen die sich auf Kinder einlässt.

Wir befinden uns also im Bereich der Beziehung.
Wenn in einer Beziehung zu dem Thema eine unüberbrückbare Uneinigkeit besteht, dann ist ein Ende der Beziehung auf jeden Fall das Beste für alle Beteiligten.
Und sobald die Beziehung beendet ist, hat die Frau sowieso alleiniges Entscheidungsrecht.

@Julia: Ich glaube er meinte mit "dafür" nicht "für das Kind" sondern "für die Abtreibung".
Das Fehlverhalten anderer berechtigt nicht zu eigenem Fehlverhalten.
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#33

Ich hätte kein Problem damit, auf Unterhalt und Hilfe des Kerls zu verzichten, wenn er kein Bock auf ein Kind hat. Hauptsache der fängt nicht mit so nem Psychoterror an, zu dem einige Männer neigen, aus Angst Vater sein zu müssen oder eben zu blechen.
"Mit Geld im Mund spricht man nicht" - Alligatoah
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#34

Als alleinerziehender Vater der seine finanzielle und sonstige Unterstützung ausschließlich von seinen Eltern bekommt und nicht von der Mutter seiner Tochter: Ich kann das verstehen, aber ganz ehrlich die Konsequenzen kann man kaum überblicken.

In meinem Fall war meine Tochter gerade 3 Jahre alt, als meine Frau die Beziehung beendet hat.
Es folgte ein Jahr Sorgerechtsstreit vor Gericht, den wir dann "außergerichtlich" beendet haben mit genau so einer Einigung. Ich stelle keinerleit Ansprüche, dafür bleibt meine Tochter bei mir.
Mittlerweile sind 6 Jahre vergangen, weil ich nebenbei arbeiten muss, um meiner Tochter Dinge gönnen zu können wie Zoobesuche, Kino, Kleidung oder anderer Luxus, habe ich nach nun 10 Jahren mein Studium immer noch nicht beendet.
Weil ich irgendwie zu 1/3 Vater, Student und Nachhilfelehrer sein muss. Allerdings stehe ich nun kurz davor es wirklich mal abzuschließen.
Einziger Lichtblick: Dank der wirklich extremen Unterstützung durch meine Eltern, muss ich wenigstens dem Sozialstaat nicht auf der Tasche liegen.

Emotional kann ich die Einstellung wirklich verstehen. Aber wenn es sich irgendwie vermeiden lässt: Vermeidet den Status "alleinerziehend". Der Wegfall eines Elternteils kann, nach meiner Erfahrung, nur durch mindestens 2 andere Personen ausgeglichen werden.
Mal ganz abgesehen von den Schwierigkeiten die man hat, wenn man versucht wieder eine Beziehung zu beginnen. Wobei das für einen alleinerziehenden Vater vielleicht schwieriger ist als für eine alleinerziehende Mutter. Oder es liegt einfach an mir. Das kann durchaus auch sein. Wink
Das Fehlverhalten anderer berechtigt nicht zu eigenem Fehlverhalten.
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#35

Skafdir schrieb:Außer das man die Frau zum Brutkasten erklärt.

Sorry, aber das ist absoluter Blödsinn. Genauso könnte man agumentieren, dass man den Mann dann als Samenspender erklärt, wenn es der Frau gerade in den Kram passt.

Skafdir schrieb:Und die Geburt und die Versorung des Kindes in den ersten Wochen nach der Geburt und die starke psychologische Bindung die mehr oder weniger automatisch während der Geburt entsteht. Inklusive dem vollkommen verändertem Hormonhaushalt der Frau und den lebenslangen Folgen die durch eine Schwangerschaft und Geburt zu tragen sind. Und nur um es zu erwähnen: Die Gesundheitsrisiken während der Schwangerschaft.

Wofür niemand etwas kann. Bei einer Schwangerschaft die ungewollt ist haben beide Seiten gleichermaßen versagt. Dass die Frau hier ein Gesundheitsrisiko trägt oder Veränderungen im Hormonhaushalt mitmacht ist nicht die Schuld des Mannes, sondern von der Natur heraus ein Fakt.

Skafdir schrieb:Aber abgesehen davon, kein Problem schon richtig. Außer vielleicht das eigentliche Blutbad die Geburt, aber das ist doch was vollkommen normales, soll das Weib nicht so rumheulen.

Was soll das?!

Skafdir schrieb:Die Mitsprache des Mann ist sowieso nur relevant wenn eine Beziehung besteht.

Ich finde das eine ungeheurliche Frechheit von dir, so etwas zu sagen. Als ob der Mann generell bei allem keine Rechte hat, weil er von Natur aus den Nachteil besitzt das Kind nicht selbst zur Welt bringen zu können. Als ob der Mann überhaupt keine emotionale Bindung zu dem ungeborenen Kind aufbauen kann. Ich frage mich eigentlich, wie man auf solch einen Gedanken kommt? Ist der Mann nur ein Reproduktionsdienstleister für die Heiligkeit Frau?

Skafdir schrieb:Im Fall eines One-Night-Stand oder ähnlichem hat die Frau keinerlei Verpflichtung gegenüber dem Mann und ob er von der abgebrochenen Schwangerschaft überhaupt erfährt ist fragwürdig.

Ja, eine riesige Sauerei ist das! Die Frau entscheidet hier über meinen Kopf hinweg, ob ich für ein Kind zahlen darf oder nie davon erfahre, ob es existiert. Moralisch unterste Schublade.

Skafdir schrieb:Der Streitpunkt dreht sich auch normalerweise nicht um das Kind, sondern um den Unterhalt.

Ach, das kannst du so einfach behaupten? Vor Gericht spielt der Unterhalt oft eine Rolle, ja. Was aber für weiterführende Streitpunkte privat bestehen, erfährt man ja wohl selten.

Skafdir schrieb:Klar mag es in Einzelfällen vorkommen das der Mann das Kind will und die Frau sich dagegen entscheidet.

Was für ein Männerbild hast du eigentlich? Vergewaltigung findet auch nur an Frauen statt, denn wenn der Penis errigiert ist, ist es ja eindeutig vom Mann gewollt. Das wäre so der nächste Schritt in der Argumentationskette.

Skafdir schrieb:Das ist ganz ehrlich tragisch für den Mann, aber in dem Fall sollte er eher froh sein. Weil man will nicht mit einer Frau ein Kind bekommen die kein Kind haben will.

Ach, soll der Mann etwa froh sein, dass er eventuell das Kind nicht aufziehen darf, weil du die Existenzberechtigung eines Kindes nur vom Willen der Frau abhängig machst? Sag mal, was ist das eigentlich für ein Männerbild?! Doch der Reproduktionsdienstleister, der ruhig sein soll und dankbar, wenn ihm die Frau eine Vaterschaft erlaubt?

Skafdir schrieb:Wenn in einer Beziehung zu dem Thema eine unüberbrückbare Uneinigkeit besteht, dann ist ein Ende der Beziehung auf jeden Fall das Beste für alle Beteiligten.

Ist es das? Alleinerziehende Männer gibt es auch und diese sind gleichberechtigt mit alleinerziehenden Frauen. Wenn die Frau das Kind nicht will, dann soll sie halt das Sorgerecht abgeben.

"Hey, ich mache mit dir Schluss! Der Streit gestern hat mich übrigens so aufgeregt, dass ich unser Kind abtreiben lies. Was bist du so wütend? Sei froh, dass ich es dir überhaupt erzählt habe."

Ja. Es gibt Frauen, die lassen ihre Kinder abtreiben, um sich am Mann zu rächen. Aus verschiedensten Gründen. Aber das ist kein Problem. Der Mann soll dankbar sein, denn wer will schon ein Kind von einer Frau, die es selbst nicht haben will?!

Skafdir schrieb:Und sobald die Beziehung beendet ist, hat die Frau sowieso alleiniges Entscheidungsrecht.

Jupp. Ganz toll ist das!
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#36

DeeperSight;20519 schrieb:Ja. Es gibt Frauen, die lassen ihre Kinder abtreiben, um sich am Mann zu rächen.
derartige Menschen sollten sich vllt auch besser nicht fortpflanzen. Das ist natürlich krank.

edit:
Skafdir schrieb:Und sobald die Beziehung beendet ist, hat die Frau sowieso alleiniges Entscheidungsrecht.
ist das noch so? Ich meine mal, da hat sich einiges die letzten Jahre getan. Ich weiß zB von einer, die echte Probleme nach der Trennung hatte, die Kinder zu behalten, weil ums Sorgerecht streitende Väter wohl gern gesehen werden. Aber das ist sehr subjektiv.. hängt wohl, wie immer, von den Sachbearbeitern ab.
"Mit Geld im Mund spricht man nicht" - Alligatoah
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#37

Zitat:Dass die Frau hier ein Gesundheitsrisiko trägt oder Veränderungen im Hormonhaushalt mitmacht ist nicht die Schuld des Mannes, sondern von der Natur heraus ein Fakt.

Hab ich auch nicht behauptet. Da es "von der Natur heraus ein Fakt" ist, dass die Frau das höhere Risiko trägt ist es auch nur vernünftig ihr ein höheres Entscheidungsrecht als dem Mann zuzugestehen.
Da zwei Leute daran beteiligt sind, wäre die "gerechte" Variante 50/50. Nun geben wir der Frau eine beliebig höhere Entscheidungsgewalt, aufgrund des höheren Risikos. Sagen wir: 0,0000001%.
Oh, das ist mehr als 50% der Stimmen? Sowas aber auch...

Zitat:Was soll das?!
Eine Geburt als Blutbad zu bezeichnen? Nun vielleicht ein kleiner Schritt weg von der "Romantisierung" und der Rede vom "Wunder der Geburt".
Blutbad ist natürlich nicht zutreffend, weil noch jede Menge Urin und Kot mit rauskommen und ein großer Teil anderer Körperflüssigkeiten, bei denen ich recht froh bin nicht genau zu wissen was sie sind.

Was es wirklich sollte: Dir klar machen, dass es nicht in Ordnung ist einem Menschen gegen seinen Willen dazu zu zwingen sich auf soetwas einzulassen.

Zitat:Als ob der Mann generell bei allem keine Rechte hat, weil er von Natur aus den Nachteil besitzt das Kind nicht selbst zur Welt bringen zu können.

Generell? Ich schrieb: Die Mitsprache des Mann ist sowieso nur relevant wenn eine Beziehung besteht.
Also ganz klar nicht "generell" nur außerhalb einer Beziehung.

Wenn zwei Leute einfach mal Sex haben und danach erstmal nichts mehr miteinander zu tun haben, dann ist der Umgang mit etwaigen Spätfolgen Entscheidungssache der jeweiligen Person. Ob es dabei nun um Schwangerschaften, Tripper oder sonstwas handelt.
Natürlich wäre es in allen Fällen durchaus freundlich der anderen Person bescheid zu geben, aber man ist zu nichts verpflichtet.
Was ist daran schwer zu verstehen?

Zumal bei Sex außerhalb der Beziehung davon auszugehen ist, dass es nicht darum ging Kinder zu kriegen.
Wenn du Sex mit einer Frau außerhalb einer Beziehung hast und dabei auf eine Schwangerschaft oder ein Kind hoffst dann bestehen vielleicht eher bei dir ein paar Probleme.

Zitat:Vergewaltigung findet auch nur an Frauen statt, denn wenn der Penis errigiert ist, ist es ja eindeutig vom Mann gewollt. Das wäre so der nächste Schritt in der Argumentationskette.

Wuat? Wie und wo besteht da der logische Zusammenhang?
Das klingt nach einer Logik von "Men Going Their Own Way", also prinzipiell dem männlichen Gegenstück zu den extremistischen Feministen. Da du dich über den Schwachsinn den diese "Feministinnen" verbreiten immer wieder aufregen kannst, gehe ich mal davon aus das du nicht den gleichen Blödsinn nur mit anderem Vorzeichen verzapfst.
In dem Sinne: Wie kommst du darauf das deine Aussage der "nächste Schritt" von meinem Argument her wäre?
Höchstens so wie in: Du bist für die Todesstrafe, dann musst du auch für Völkermord sein, weil beides ist staatlich organisierter Mord.

Zitat:Alleinerziehende Männer gibt es auch

Sag bloß.
Das Fehlverhalten anderer berechtigt nicht zu eigenem Fehlverhalten.
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#38

@Julia

Als wüsste man vorher, welchen Menschen man vor sich hat. Selbst nach 5 Jahren Beziehung wissen Menschen in Rücksichtslosigkeiten zu überraschen. Aber da soll der Mann halt nicht rumheulen. Schließlich hat die Frau Hormone.
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#39

Ich verstehen keinen der Zusammenhänge die du in deinen Beitragen konstruierte DeeperSight.
"I'm a human, I'm a goddamn living thing/ But I'm not really human if I'm just existing/Wasting my time in a complex universe" Lil Bo Weep
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#40

Wie gesagt, man kann nur froh sein, dass er weder Mitspracherecht hat, noch irgendwelche Gesetze mitbestimmen kann.

So ist der Beitrag halt nur der gröbste Totalausfall, den dieses Forum bisher gesehen hat, aber schadet zumindest keinem.
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#41

Skafdir schrieb:Oh, das ist mehr als 50% der Stimmen? Sowas aber auch...

Du bildest hier Urteile über qualitative Unterschiede. Wenn ein Mann deswegen sein Leben lang in tiefe Depressionen verfällt, ist das natürlich nicht so schlimm, als ein natürlicher Vorgang in einem OP. Wie willst du objektiv körperliche und seelische Belastungen aufwiegen?

Skafdir schrieb:Eine Geburt als Blutbad zu bezeichnen? Nun vielleicht ein kleiner Schritt weg von der "Romantisierung" und der Rede vom "Wunder der Geburt".

Kaiserschnitt.

Skafdir schrieb:Also ganz klar nicht "generell" nur außerhalb einer Beziehung.

Außerhalb der Beziehung ist es nicht mehr sein Kind? Dann ist das automatisch nur noch ihr Kind? Reproduktionsdienstleister nach Gnade der Frau.

Skafdir schrieb:Zumal bei Sex außerhalb der Beziehung davon auszugehen ist, dass es nicht darum ging Kinder zu kriegen.

Ach, und das rechtfertigt dann alles? Müsste man den Menschen nicht individuell befragen, wie er dazu steht? Ach.. ich habe vergessen, dass wir hier nur von Männern sprechen.

Skafdir schrieb:Wenn du Sex mit einer Frau außerhalb einer Beziehung hast und dabei auf eine Schwangerschaft oder ein Kind hoffst dann bestehen vielleicht eher bei dir ein paar Probleme.

Lass meine Probleme mal schön bei mir. Wenn ein One-Night-Stand sagt, dass sie schwanger ist, dann liegt es bei mir, wie ich damit umgehe und nicht bei dem Unbetroffenen, der kluge Reden über Blutbäder in OPs hält.

Skafdir schrieb:In dem Sinne: Wie kommst du darauf das deine Aussage der "nächste Schritt" von meinem Argument her wäre?

Skafdir schrieb:Klar mag es in Einzelfällen vorkommen das der Mann das Kind will und die Frau sich dagegen entscheidet. Das ist ganz ehrlich tragisch für den Mann, aber in dem Fall sollte er eher froh sein. Weil man will nicht mit einer Frau ein Kind bekommen die kein Kind haben will.

Klar mag es in Einzelfällen dazu kommen, dass der Mann das Kind behalten will. Dann aber Pech! Was man den Frauen alles so zumutet. Worunter Frauen alles zu leiden haben! Was ist denn da schon der männliche Einzelfall?

Soll ich dir was sagen: So einzel sind die Fälle oft nicht. Wie ich auf den Gedanken komme?
Wenn du als Mann behauptest vergewaltigt worden zu sein, dann lachen gefühlte 80% aller Menschen. Dann bist du das Weichei. Wer beschwert sich denn schon Sex gehabt zu haben, als dauergeiler Mann, der man ist? Soll er doch froh sein! Genauso wie er froh sein soll, dass er kein Kind an die Backe gesetzt bekommt von einer Frau, die sein Kind nicht haben will. So ein Weichei. Soll er halt nicht rumheulen, wenn die das wegmachen lässt. Männer haben doch sowieso keine emotionale Bindung. Was heulen die da rum?!

Skafdir schrieb:Wenn zwei Leute einfach mal Sex haben und danach erstmal nichts mehr miteinander zu tun haben, dann ist der Umgang mit etwaigen Spätfolgen Entscheidungssache der jeweiligen Person.

Das sehe ich anders. Mag ja sein, dass du einen Fötus als Zellhaufen siehst. Aber es gibt einfach Menschen, für die bedeutet das mehr, als für dich.

Skafdir schrieb:Natürlich wäre es in allen Fällen durchaus freundlich der anderen Person bescheid zu geben, aber man ist zu nichts verpflichtet.
Was ist daran schwer zu verstehen?

Schwangerschaft = Tripper? Was daran schwer zu verstehen ist? Nicht jeder hat deine Einstellung. Es gibt viele Männer die haben nach einem Schwangerschaftsabbruch mit schweren Problemen zu kämpfen. Willst du dich hier als hohe Instanz profilieren, die einem gesamten Geschlecht erklärt, ab wann sie das Recht haben einen Verlust zu empfinden und ab wann nicht? So als moralischer Hüter der Sexualität?

"In Beziehungen ja, nach flüchtigen Sexualakten nicht. Jetzt heul mal nicht rum! Du bist ein Mann und leidest sowieso nur halb soviel als eine Frau!"

Skafdir schrieb:Sag bloß.

Ja. Ganz genau. Es gibt auch einige, die wären es gerne, dürfen aber nicht. Weil die Frau entschieden hat. Die sind jetzt ausgebrannt und kämpfen mit Selbstmordgedanken. Aber hey... was ist das schon im Vergleich zu dem Hormonhaushalt und dem Blutbad?!
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#42

Halten wir fest :
DeeperSight ist es lieber der One-Night Stand verschweigt im ihre Schwangerschaft, als das sie die Wahrheit erzählt.
So werden seine Nerven maximal geschont.
"I'm a human, I'm a goddamn living thing/ But I'm not really human if I'm just existing/Wasting my time in a complex universe" Lil Bo Weep
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#43

Desweiteren ist ein Kaiserschnitt völlig harmlos, romantisch und wirkt sich insbesondere positiv auf das Kind aus.
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#44

Sagt mal, seid ihr alle dumm?!

Ich argumentiere hier dafür, dass die Frau dem Mann das unter allen Umständen zu sagen hat und nicht einfach darüber entscheidet, ob er es erfährt oder nicht. Sagt mal! Ey!
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#45

DeeperSight;20531 schrieb:Sagt mal, seid ihr alle dumm?!

Ich argumentiere hier dafür, dass die Frau dem Mann das unter allen Umständen zu sagen hat und nicht einfach darüber entscheidet, ob er es erfährt oder nicht. Sagt mal! Ey!

Was natürlich total problemlos umsetzbar und ggf erzwingbar ist. Ey!

Deepy schrieb:Das sehe ich anders. Mag ja sein, dass du einen Fötus als Zellhaufen siehst. Aber es gibt einfach Menschen, für die bedeutet das mehr, als für dich.

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