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"Ist Linux scheiße?"-Diskussion
#31

Oh Gott, fängt der systemdkrieg jetzt hier auch schon an? Big_smile
Ich finde die Pakete unter Ubuntu jetzt nicht so alt, da kenne ich von RH oder SuSe deutlich schlimmeres, aber OK.
Ist die Community bei Slack auch genauso groß wie bei den debianoiden? Mich hat bei Debian und Ubuntu die große Community immer überzeugt.
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#32

Habe hier einen älteren Laptop den Microsoft kaputtgepatcht hat. Wenn man den Laptop (Windows 8) zurücksetzt, dann funktioniert er erst mal korrekt, bis die neusten Patchs geladen werden. Anschließend geht er in eine Bluescreen-Bootloop über. Habe dann Linux Mint mit Mate-Desktop installiert, und jetzt läuft er schneller und besser als je zuvor. Daher Daumen hoch für Linux :-)
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#33

das kann dir aber auch bei Linux passieren Wink
Und mMn ist das Updatesystem unter Windows besser. Jedenfalls ist es bei Linux schwer Updates wieder so einfach zurück zu nehmen.
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#34

Das stimmt schon. War halt meine (positive) Berührung mit Linux in letzter Zeit, hatte seit dem Studium kaum noch mit Linux gearbeitet. Habe mir im Zuge des Laptop-Problems auch mal SystemRescueCD angeguckt, das ist jetzt (auf einem USB-Stick) mein neues Schweizer Taschenmesser wenn ich an die Daten eines verreckten Windows ran will :-)
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#35

hans_wurst;29099 schrieb:Oh Gott, fängt der systemdkrieg jetzt hier auch schon an? Big_smile
Für mich ist das kein Krieg, soll halt jeder nutzen worauf er Bock hat - es gibt ja so viele Initsysteme für verschiedene Zwecke.
Ich weiß nur, dass viele Distros gern halbfertige Software von Lennart Poettering einbauen und sie beim Nutzer reifen lassen - Pulseaudio war jahrelang Krebs. Seitdem versuche ich, die Produkte dieses Herren weitestgehend zu meiden. Und die Implementierung von systemd war wohl in meinem Fall nicht so super zuverlässig, sodass ich ungern noch einen Versuch damit starten möchte.

Zitat:Ich finde die Pakete unter Ubuntu jetzt nicht so alt, da kenne ich von RH oder SuSe deutlich schlimmeres, aber OK.
Es ging ja auch um Debian und veraltete Pakete sind deren Strategie. Wink Sie nennen es dann "stable".

Zitat:Ist die Community bei Slack auch genauso groß wie bei den debianoiden?
Die Community ist recht klein, aber sehr fähig. Es gibt ein Forum und 3-4 Kernentwickler, die an der Distribution arbeiten.
Ich war jahrelang auf ubuntuusers aktiv und dort sind halt typische User aktiv, während im Slackware-Forum extreme Nerds mit Programmiererfahrung unterwegs sind und immer helfen können. Außerdem kann man die Kernentwickler direkt kontaktieren um z.B. Patches in die Distro zu kriegen, was ich schon öfter mal gemacht habe.
Find's auch ganz schön, wenn mein Name mal im Changelog auftaucht. Cool

Lange Rede, kurzer Sinn: Es kommt nicht auf die Größe einer Community an, sondern auf deren Wissensstand. Und da ist Slackware Ubuntu meilenweit überlegen.

hans_wurst;29102 schrieb:Und mMn ist das Updatesystem unter Windows besser.
Das hat sich mit Windows 10 zwar schon deutlich verbessert, aber nein. Schon allein die Tatsache, dass Windows Update in der Standardeinstellung meine 8Mbit-Leitung komplett verstopft, weil Updates mittlerweile auch vom eigenen Rechner hochgeladen werden, ist ein absolutes Antifeature.

Updates kann man unter Slackware auch sehr leicht wieder zurücknehmen - einfach die vorherige Version eines Paketes wieder installieren. Tongue
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#36

schmatzler;29112 schrieb:Windows 10 ... Updates mittlerweile auch vom eigenen Rechner hochgeladen werden
Äh, was? Man ist also ins file-sharing eingebunden und erledigt den upload für MS?


Spoiler!:
"Man kann nicht zulassen, dass Wahlen die Wirtschaftspolitik beeinflussen."
Wolfgang Schäuble ('ehrlicher', 'unbestechlicher' und 'demokratischer' deutscher Politiker)
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#37

Das Hoch und Runterladen kann man doch deaktivieren, dann kommt alles von MS Servern.
"I'm a human, I'm a goddamn living thing/ But I'm not really human if I'm just existing/Wasting my time in a complex universe" Lil Bo Weep
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#38

FireBird;29114 schrieb:Das Hoch und Runterladen kann man doch deaktivieren, dann kommt alles von MS Servern.
Ja kann man, nur dummerweise gab es in meinem Fall einen Bug, sodass trotzdem weiter die Files hochgeladen wurden.

Ich habe Windows Update nun in den Diensten und der Aufgabenplanung deaktiviert, was dazu führt, dass ich Updates manuell anstoßen muss. Damit kann ich nun sehr glücklich leben.

Windows 10 an sich möchte ich nicht mehr missen, es bietet einige tolle Features für Kreative und das Multi-Bildschirm-Management mit mehreren Taskleisten ist großartig. Endlich.
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#39

Aber wenn dir Debian zu alt ist, nimmst du eben Ubuntu oder Mint. Ist doch wie ein neues Debian oder nicht?! Was ist eigentlich mit den Testings? Haben die keine neueren Pakete als die Stables?

Ich hatte bisher eigentlich fast nur gute Erfahrungen mit der Ubuntucommunity. Halt, einmal konntne sie mir nciht erklären wie ich diesen Segfault weg bekomme, den ich immer wieder trotz mehrerer Neuinstallationen hatte. Es war dann der RAM gewesen Wink
Große Community, größere Wahrscheinlichkeit Fehler zu finden. Aber eine höhere Qualität ist natürlich auch gut.
Wie kommst du mit Spielen unter Slack klar. Läuft das genauso leicht wie unter Ubuntu?

Du siehst in Slack wann welches Paket aktualisiert wurde? Kenne ich so noch nicht. Das finde ich bei MS genial. Update-Bluescreen-Abgesicherter Modus-Updates einzeln runter, alles wieder gut.
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#40

Wenn ich ehrlich bin, musste ich unter Slackware noch nie ein Paket downgraden.

Ich mag Ubuntu einfach nicht, mit ihren vielen custom patches und den Wizards für Anfänger. Da fühle ich mich immer bevormundet, das ist genau so wie unter OSX.
Außerdem ging es mir da immer auf den Sack, erst zig -dev-Pakete raussuchen zu müssen, bevor ich etwas selbst kompilieren kann.

Und du hast mir jetzt nicht wirklich eine Testing-Distribution für den stabilen Betrieb vorgeschlagen, oder? Tongue
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