hirnschwund.net Forum
Politischer Smalltalk - Druckversion

+- hirnschwund.net Forum (https://hirnschwund.net/forum)
+-- Forum: Allgemein (https://hirnschwund.net/forum/forum-3.html)
+--- Forum: Gesellschaftstalk (https://hirnschwund.net/forum/forum-16.html)
+--- Thema: Politischer Smalltalk (/thread-29.html)



Politischer Smalltalk - ExtraKlaus - 06.08.2017

Es geht gerade darum, dass die Grünen angeblich eine libertäre Partei wären. Mit ihrer Verkehrspolitik geht das überhaupt nicht zusammen.


Politischer Smalltalk - Lener0815 - 06.08.2017

In der Tat ist dass die Frage und wenn man sich die jüngste Vergangenheit so anschaut, dann erkenne ich darin auch kaum den Begriff libertär. So gesehen gebe ich Dir da Recht, Klaus.
Und der veggie-Tag war, sorry, einfach ausgegorene Scheisse!


Politischer Smalltalk - Skafdir - 06.08.2017

Das ist ja der Grund für die Einschränkung.

Im Spezialbereich Umweltschutz hast du vollkommen recht. Dort agieren die Grünen autoritär.
Jenseits davon sind sie aber eine libertäre Partei. Deshalb ja auch meine Beschreibung als "FDP mit Katalysator".

Ich halte es durchaus für legitim da zu trennen. Ist einfach eine realistischere Darstellung der Partei. Wählbarer werden sie dadurch nicht.

Das Problem ist, dass sie nun auch in anderen Themenbereichen mehr und mehr den anderen Parteien ähnlich werden. Die CDU ist ja nicht die einzige autoritäre Partei. Um nicht zu sagen, dass es diesem Land eigentlich an einer libertären Partei fehlt die dabei nicht marktradikal ist. (Und nein das widerspricht sich nicht, den Regulation von Wirtschaftsabläufen ist etwas anderes als Regulation von Privatleben.) Aber das ist auch ein anderes Thema und spiegelt eher mein Problem der "politischen Heimatlosigkeit" wider.


Politischer Smalltalk - Likedeeler - 07.08.2017

Die Grünen sind hier auch ab und zu in der Regierung (letzte drei Regierungen: schwarz/grün, rot, rot/grün), wüsste nicht was die hier schon verboten hätten.

Für 'ne Regierungs-Beteiligung machen die (hier) eh alles mit, ob das CDU-Bürgermeister sind, die das Deutschlandlied mit allen drei Strophen singen, oder Elb-Vertiefungen...


Skafdir;28168 schrieb:"FDP mit Katalysator"
Ich glaube die Sprach-Regelung lautet 'FDP mit Fahrrad und Gender-Stern'. Wink


Politischer Smalltalk - DeeperSight - 07.08.2017

Gestern flog mir auf Twitter ein internes Google-Papier entgegen. Darin schreibt jemand sehr ausführlich darüber, dass das Diktat des Feminismus' bei Google niemanden gut tut und bittet, wieder zurück zur Vernunft zu kommen. Dieser Aufruf wurde in diversen Medien (Vice, Guardian) zerrissen und als sexistische Kackscheiße verschrien. Gizmodo veröffentlichte später das ganze Paper und siehe da - bei Vice und beim Guardian kann man entweder nicht lesen oder man war triggered. So hat beim Guardian die Autorin offenbar nicht gewusst, dass Neuroticism ein Trait der Big Five ist und keine Geisteskrankheit. Wie dem auch sei. Hier das Paper für alle, die das lieber selbst beurteilen möchten. Klick

Dort zu finden ist auch die Antwort der Vice President of Diversity von Google Danielle Brown. Das ist wohl sowas wie eine Gleichstellungsbeauftragte. Nachdem der Autor des Textes darum gebeten hat, dass man respektvoll miteinander spricht und jeder angstfrei seine Meinung äußern dürfen soll, ohne stigmatisiert oder zum Schweigen gebracht zu werden, äußerte sich Brown mit einem "Darauf verlinke ich nicht, weil ich niemanden ermutigen möchte, so zu denken".

Die mE schönste Reaktion darauf war dieser Tweet:

Spoiler!:


Jordan B. Peterson, ein klinischer Psychologe und Professor, hatte kürzlich auf Google seine Konten gesperrt bekommen. Dieser Mann kämpft zusammen mit anderen Vertretern konservativer Politik, aber auch mit Transsexuellen gegen die Bill-C 16, welche als Anti-Diskriminierungs-Gesetz fungieren, aber laut Peterson und seinen Mitstreitern genau das Gegenteil bewirken soll. Es ist, zumindest für mich, nicht damit zu erklären, dass seine Videos auf YouTube gezielt geflaggt wurden, denn von der Sperre war alles betroffen. Das heißt - er hatte keinen Zugriff auf seine Emails und was das bedeutet, kann sich jeder selbst ausmalen.

Google hat in der Firma ein Klima geschaffen, in dem sich Mitarbeiter einer Ideologie unterordnen müssen und wenn sie widersprechen, einem öffentlichen Shitstorm in Tageszeitungen ausgesetzt sehen dürfen. Zudem dürfen Menschen, die öffentlich andere politische Ansichten als Google vertreten damit rechnen, ihre Konten zu verlieren oder zumindest zeitweise nicht darauf zugreifen zu können. Wäre Google jetzt Snapchat, wäre das lächerlich. Aber Google ist jener Konzern, der Journalisten und Politikern sagt, welche Informationen sie bei ihren Recherchen finden werden. Google ist der Konzern, der die öffentliche Meinung mehr beeinflusst, als jeder Staatsmann es je könnte. Dass sich Google eindeutig politisch positioniert und auch zu Sanktionen gegen unerwünschtes Verhalten bereit ist, zeigt, wie sehr ein Konzern mit hohem Stellenwert zum Machtmissbrauch geneigt ist. "Du genderst deine Emails nicht? Nun gut, dann machst du jetzt mal 3 Wochen Pause!". Dystopischer Gedanke.

Glenn Greenwald, bekannter Guardian-Journalist durch Snowden, ist Anhänger der palästinensischen BDS-Bewegung. In Deutschland eher unter der Parole "Kauft nicht von Juden" bekannt, ist diese Bewegung umstritten. Die einen sagen, es sei ein politischer Versuch Israel dazu zu bringen, die Siedlungspolitik einzustellen (was ja wünschenswert wäre). Andere halten diese Bewegung für grundsätzlich anti-semitisch. Ich tendiere zu letzterem, aber dazu soll sich jeder seine eigene Meinung bilden. Jedenfalls veröffentlichte er gestern einen Tweet, indem er nicht ganz ohne Stolz verkündete, dass sich die DSA (Democratic Socialists of America) offiziell zur BDS-Bewegung bekennt. Auch dort möchte man scheinbar keinen Hummus aus Israel mehr essen.

Wikipedia schrieb:Die Demokratischen Sozialisten Amerikas vertreten eine sozialistische, ökologische und feministische Politik. Sie lehnen eine kapitalistische Wirtschaftsordnung ab und treten für eine demokratisch organisierte Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung ein. Ihre Politik richtet sich gegen Rassismus und Sexismus.

Das totalitäre Gedankengut heutiger Feministen ist mE verdammt gefährlich. Nicht nur haben sie es mittlerweile geschafft Hollywood, Google (gerade Google richtet sich komplett feministisch-"liberal" aus) und 50% der US-Medien zu übernehmen - womit sie die öffentliche Meinung beherrschen - sie sorgen mit ihrer autoritären Haltung für Angst unter jenen, die öffentlich widersprechen. Während man in den USA die Tagespresse hat (Google), um Dissidenten öffentlich hinzurichten, geht man in Deutschland den Weg über die Denunziation und Onlinepranger - z.B. (das mittlerweile geschlossene) Agent*In. Der wachsende Antisemitismus innerhalb dieser Bewegung ist mittlerweile so schlimm, dass der Lila Podcast eine eigene Sendung dazu veröffentlichte. Ich möchte diese Folge (und den Podcast generell) hier sehr empfehlen. Dort ist unter anderem Monika Schwarz-Friesel zu hören, eine Kognitionsforscherin, die sich sehr stark mit Antisemitismus auseinandersetzt.

TL;DR -
Google hat zu viel Macht und Feminazis sind überall!!11!11!1

Vielen Dank für das über-den-Beitrag-fliegen!


Politischer Smalltalk - menag - 07.08.2017

Danke, davon hätte ich sonst garnichts mitbekommen. Nur ein Punkt:

DeeperSight;28171 schrieb:Während man in den USA die Tagespresse hat (Google), um Dissidenten öffentlich hinzurichten, geht man in Deutschland den Weg über die Denunziation und Onlinepranger - z.B. (das mittlerweile geschlossene) Agent*In.

Finde die Reaktion darauf etwas übertrieben. Es ist ein lächerliches Wiki und kein Onlinepranger. Die Sachen die dort gesammelt wurden sind vermutlich alle im Internet zu finden. Ist Psiram jetzt auch ein Onlinepranger? Was ist mit WikiMANNia?

DeeperSight;28171 schrieb:Der wachsende Antisemitismus innerhalb dieser Bewegung ist mittlerweile so schlimm

Habe darauf glaube ich schonmal irgendwann aufmerksam gemacht. Ähnliches ist ja auch bei den LGBT(QIACDEF)-Bewegungen zu sehen, wenn auf dem Berliner XCSD gegen >Pinkwashing< demonstriert wird. Komischerweise solidarisieren sich diese Bewegungen mit radikalen Islamisten, welche Frauen- und Homorechte garnicht akzeptieren, anstatt auf die Existenz des einzigen Staates in der Region zu beharren, welcher diese garantiert.


Politischer Smalltalk - DeeperSight - 07.08.2017

menag schrieb:Finde die Reaktion darauf etwas übertrieben.

Gut, das kann man anders sehen. Ich schließe mich eher dem Tenor an, dass hier gezielt eine Blacklist erstellt werden soll. Man darf nicht vergessen, dass es fast in jeder größeren Firma Gleichstellungsbeauftragte gibt und wenn die eine (sehr undifferenzierte und faktenarme) Liste haben, um Leute gegen zu checken, dann ist klar, wie das Einstellungsverfahren für diese Menschen ausgeht. Zudem werden Personen dort nur auf eine einzige Eigenschaft reduziert: Wie feministisch bist Du?!

Alles andere scheint offensichtlich keine Rolle mehr zu spielen. Bist du Freund oder Feind? Gender oder Nazi? Viele Namen waren dort ohne Artikel eingetragen. Das heißt, man stand auf der Blacklist, ohne irgendwelche Fakten. Das reicht oft schon. Sicherlich war Agent*In nicht der Untergang des Abendlandes, aber die Idee an sich ist schon schrecklich genug. Ich musste sofort an die Stasi denken, hatte mir den Kommentar aber bisher verkniffen, da das doch sehr polemisch ist. Man muss diese (unzutreffenden) Parallelen nicht ziehen, um dabei das Gruseln zu bekommen.

menag schrieb:Ähnliches ist ja auch bei den LGBT(QIACDEF)-Bewegungen zu sehen, wenn auf dem Berliner XCSD gegen >Pinkwashing< demonstriert wird.

Ich habe bisher das System dahinter auch nicht recht verstanden. Es ist mir ehrlich gesagt ein Rätsel. Auch in den USA solidarisieren sich Vertreter der LGBT**++(ABCD)-Bewegung mit teils fragwürdigen Personen und Gedanken. Ich hoffe, dass das nur eine Mode ist, die irgendwann intern einer Revision zum Opfer fällt. Palästina nicht vergessen? Gerne. Aber bitte ohne Hamas-Narrative.


Politischer Smalltalk - ExtraKlaus - 07.08.2017

Wenn in diesem Agent*in-Wiki wenigstens echte Gegner grundlegenster Gleichstellungsvorstellungen thematisiert werden würden und nicht in Freund/Feind unterteilt wird, bei der jeder auf die dunkle Seite gestellt wird, der es auch nur WAGT die Ideologie dahinter zu hinterfragen. Am pikantesten ist eigentlich die Schirmherrschaft der Heinrich-Böll-Stiftung.

Der Hauptautor stammt übrigens aus dem Dunstkreis der AAS, also damit auch erfahrene Denunzianten und "Experten für freie Meinungsäußerung" - sofern diese Meinung halt den Damen und Herren genehm ist.


Politischer Smalltalk - Baru - 07.08.2017

Google hat 57.000 Angestellte.

Welche Relevanz hat da die Meinung eines einzelnen Angestellten?

Und ja, völlig willkürlicher Auszug nun, aber zu mehr habe ich gerade keine Lust, wenn es direkt mit einem Textschwall startet.

DeeperSight schrieb:"Du genderst deine Emails nicht? Nun gut, dann machst du jetzt mal 3 Wochen Pause!". Dystopischer Gedanke.

Wenn die Anweisung in der Firma ist, dass E-Mails zu gendern sind, dann sind die zu gendern. Fertig. Gibt doch in allen größeren Betrieben Anweisungen, die man nicht mag und die man nicht nachvollziehen kann - und deutlich sinnlosere meist oft dazu. Trotzdem muss man die befolgen oder mit den Konsequenzen leben.

Edit: Wenn damit Kunden gemeint sind und keine Angestellten, ist der Gedanke zwar tatsächlich dystopisch, aber ebenso auch fern der Realität. Es gibt einen riesigen Unterschied zwischen einem öffentlichen Youtube-Kanal, bei dem Google für den gesamten Content selbst gerade stehen muss und den nicht-öffentlichen E-Mails über Gmail.


Politischer Smalltalk - DeeperSight - 07.08.2017

Baru schrieb:Welche Relevanz hat da die Meinung eines einzelnen Angestellten?

Frag das den Guardian und Vice, die sich genötigt sahen dazu Artikel zu verfassen. Oder die vielen Menschen, die das Paper im Netz diskutieren. Alleine die Frage ist übrigens sehr bedenklich. Wird "Meinung" dadurch richtiger, dass sie von vielen vertreten wird?

Baru schrieb:Wenn damit Kunden gemeint sind und keine Angestellten, ist der Gedanke zwar tatsächlich dystopisch, aber ebenso auch fern der Realität.

Mit Peterson haste ja schon 'n Beispiel dafür. Denn der Vorwurf an ihn war, dass er sich weigert die Pronomen zu benutzen, die die Bill-C 16 vorschreiben möchte.

Baru schrieb:Es gibt einen riesigen Unterschied zwischen einem öffentlichen Youtube-Kanal, bei dem Google für den gesamten Content selbst gerade stehen muss und den nicht-öffentlichen E-Mails über Gmail.

Der Gmail-Account wurde ebenso gesperrt. Anmeldung und Zugriff auf die Emails waren nicht möglich.


Politischer Smalltalk - ExtraKlaus - 07.08.2017

Baru;28175 schrieb:Wenn die Anweisung in der Firma ist, dass E-Mails zu gendern sind, dann sind die zu gendern. Fertig. Gibt doch in allen größeren Betrieben Anweisungen, die man nicht mag und die man nicht nachvollziehen kann - und deutlich sinnlosere meist oft dazu. Trotzdem muss man die befolgen oder mit den Konsequenzen leben.

Nein. Ich würde meinen Arbeitgeber höflichst auf die gängige deutsche Rechtschreibung hinweisen, das generische Maskulinum verwenden und eine Standardfloskel wie "Sehr geehrte Damen und Herren" aufgrund der lediglich zwei existierenden biologischen Geschlechter als ausreichend ansehen. Alles andere sind in einer standardisierten Anrede zu vernachlässigende Sonderfälle, die von der grammatikalischen Form inkludiert sind. Und "Konsequenzen" auf so eine schwachsinnige Dienstanweisung würde ich doch gerne mal von Gerichten geklärt sehen, in wie weit der Arbeitgeber schon die politische Ideologie seinen Mitarbeitern aufzwingen darf.

Zitat:Wenn damit Kunden gemeint sind und keine Angestellten, ist der Gedanke zwar tatsächlich dystopisch, aber ebenso auch fern der Realität.

Zensur auf Basis nicht genehmer Inhalte ist schon längst Realität, schimpft sich "Hatespeech".


Politischer Smalltalk - Baru - 07.08.2017

ExtraKlaus;28177 schrieb:[
Nein. Ich würde meinen Arbeitgeber höflichst auf die gängige deutsche Rechtschreibung hinweisen, das generische Maskulinum verwenden und eine Standardfloskel wie "Sehr geehrte Damen und Herren" aufgrund der lediglich zwei existierenden biologischen Geschlechter als ausreichend ansehen. Alles andere sind in einer standardisierten Anrede zu vernachlässigende Sonderfälle, die von der grammatikalischen Form inkludiert sind. Und "Konsequenzen" auf so eine schwachsinnige Dienstanweisung würde ich doch gerne mal von Gerichten geklärt sehen, in wie weit der Arbeitgeber schon die politische Ideologie seinen Mitarbeitern aufzwingen darf.

Das Gericht würde dich freundlich darauf verweisen, dass die gängige deutsche Rechtschreibung nichts anderes als eine gesellschaftliche Konvention ist und dass für unterschiedliche Gruppen, wie z. B. Angestellte einer speziellen Firma, andere Konventionen gelten können. Du wirst hier nicht geltend machen können, dass es für dich herabsetzend oder entwürdigend ist, wenn du gendern musst, ebenso wenig wie wenn der Chef dir vorschreibt, ob Kunden gesiezt oder geduzt werden müssen oder sollen. Oder wenn er völlig schwachsinnige Produktnamen oder völlig dämliche Floskeln usw. vorschreibt.

Zitat:Zensur auf Basis nicht genehmer Inhalte ist schon längst Realität, schimpft sich "Hatespeech".

Es ist keine Zensur, wenn eine Gesellschaft die Meinung nicht für akzeptabel hält und das so äußert oder wenn Unternehmen der Meinung keinen Raum einräumen wollen. Die meiste Jammerei überHatespeech ist nur der Wunsch, gefälligst ohne deutliche Kritik seine Meinung äußern zu können.

DeeperSight;28176 schrieb:Frag das den Guardian und Vice, die sich genötigt sahen dazu Artikel zu verfassen. Oder die vielen Menschen, die das Paper im Netz diskutieren. Alleine die Frage ist übrigens sehr bedenklich. Wird "Meinung" dadurch richtiger, dass sie von vielen vertreten wird?

Nein, sie wird einfach relevanter. Irgendein beliebiger Mitarbeiter schreibt seinen Frust runter. Ob er irgendeine besondere Expertise oder Funktion besitzt, die ihn überhaupt zu der richtigen Person macht, diese Meinung nach außen hin zu vertreten, ist doch gar nicht klar.

Zitat:Mit Peterson haste ja schon 'n Beispiel dafür. Denn der Vorwurf an ihn war, dass er sich weigert die Pronomen zu benutzen, die die Bill-C 16 vorschreiben möchte.

Das ist, was er behauptet. Andere schreiben, dass er einfach wegen des ständigen Flaggens automatisch gesperrt wurde. Da kannst du dann keine politisch Agenda von Google mehr daraus machen, sondern nur noch maximal eine nicht optimale Sicherheitsstruktur.

Zitat:Der Gmail-Account wurde ebenso gesperrt. Anmeldung und Zugriff auf die Emails waren nicht möglich.

Er wurde nicht wegen seinen E-Mails gesperrt.


Politischer Smalltalk - DeeperSight - 07.08.2017

Baru schrieb:Das ist, was er behauptet. Andere schreiben, dass er einfach wegen des ständigen Flaggens automatisch gesperrt wurde.

Automatisches Flaggen sollte niemals zur Sperrung des Gmail-Accounts führen. Ende.

Baru schrieb:Da kannst du dann keine politisch Agenda von Google mehr daraus machen, sondern nur noch maximal eine nicht optimale Sicherheitsstruktur.

YouTube Heroes. Google hat eine politische Agenda. Ende.

Baru schrieb:Er wurde nicht wegen seinen E-Mails gesperrt.

Was für das Argument keine Rolle spielt.

Baru schrieb:Nein, sie wird einfach relevanter. Irgendein beliebiger Mitarbeiter schreibt seinen Frust runter. Ob er irgendeine besondere Expertise oder Funktion besitzt, die ihn überhaupt zu der richtigen Person macht, diese Meinung nach außen hin zu vertreten, ist doch gar nicht klar.

Sorry, Baru. Hier müsste ich jetzt ad hominem gehen und ich dazu habe ich aktuell keine Lust. Vielleicht denkst du über diese Aussagen zu einem späteren Zeitpunkt selbst nochmal nach.


Politischer Smalltalk - Baru - 07.08.2017

DeeperSight;28179 schrieb:Automatisches Flaggen sollte niemals zur Sperrung des Gmail-Accounts führen. Ende.

Vielleicht oder vielleicht nicht. Hat dann aber eigentlich nichts mehr mit deinem Ausgangspost zu tun, sondern nur noch allgemein, wie Google mit dem Thema Sicherheit umgeht und welche Bedeutung ganz allgemein Google in unserem Leben hat.

Zitat:YouTube Heroes. Google hat eine politische Agenda. Ende.

Die Frage ist nicht, ob Google eine politische Agenda hat. (Die haben sie vermutlich und sie wird das Ziel haben, möglichst viel Geld zu machen.) Aber du kannst sie nicht aus diesem Fall ableiten. Das ist purste Spekulation, dass hier eine politische Agenda seitens Google entscheidend war.




Zitat:Sorry, Baru. Hier müsste ich jetzt ad hominem gehen und ich dazu habe ich aktuell keine Lust. Vielleicht denkst du über diese Aussagen zu einem späteren Zeitpunkt selbst nochmal nach.

Du gehst damit ja schon Ad Hominem, machen wir uns nichts vor. Aber was könntest du im Sinn haben? Doch nicht etwa, dass ich irgendein beliebiger Mensch bin, der seinen Frust runterschreibt, ohne dass klar ist, ob ich irgendeine besondere Expertise oder Funktion besitze, die mich zu der richtigen Person macht, diese Meinung nach außen hin zu vertreten? Das wäre so gewieft!


Politischer Smalltalk - ExtraKlaus - 07.08.2017

Zitat:Du wirst hier nicht geltend machen können, dass es für dich herabsetzend oder entwürdigend ist, wenn du gendern musst, ebenso wenig wie wenn der Chef dir vorschreibt, ob Kunden gesiezt oder geduzt werden müssen oder sollen.

Also darf der Arbeitgeber mir eine ideologische Sichtweise aufzwingen? Interessante Auffassung..

Zitat:Es ist keine Zensur, wenn eine Gesellschaft die Meinung nicht für akzeptabel hält

Nur entscheiden darüber nicht die Gesellschaft, sondern Unternehmen.

Zitat:Die meiste Jammerei überHatespeech ist nur der Wunsch, gefälligst ohne deutliche Kritik seine Meinung äußern zu können.

Die meisten, die sich gegen "Hatespeech" engagieren, haben selbst nicht so gern, wenn sie kritisiert werden. Es ist das Feigenblatt der SJWs, um sich vor dieser fiesen Realität schützen zu können, die sich echtes Leben nennt.