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Politischer Smalltalk - Skafdir - 03.07.2017

Darf ich eine kleine Objection beantragen? (Edit: Die Objection? o.O hmm...)

Ja, du hast vollkommen recht das Zulassungstests auch Probleme haben.
Die Probleme hat die Zulassung durch NC aber auch.

Ich gebe mal mich als Beispiel an:
Mein Abi-Schnitt war 2,7 (Ich weiß... nicht gut, ich war halt ein fauler Mistkerl, dessen letzte Matheleistung im Abi die war, sich auszurechnen das er sein Abi auch dann bekommt wenn er in jedem Mathekurs ein Defizit hat. - Hinweis an alle Schüler - die vielleicht irgendwann einmal über diesen Beitrag stolpern: Tut das bloß nicht! Spätestens wenn ihr dann einmal in einem weiteren Fach auch nur in die Nähe eines Defizit kommt, dann geht euch der Arsch auf Grundeis!)
Nun hatte ich mich für Geschichte und Anglisitik eingeschrieben. Wurde in Bochum angenommen, dort hatte Anglistik aber einen NC von 2,6. Also musste ich das zweite Fach wechseln.
Das fand ich im Endeffekt nicht schlimm. Ich bin sehr glücklich mit Religionswissenschaft.
Aber das absurde an der Situation ist:
Meine Englischnote war 2/2+ (1-? glaube ich nicht das es das war...), keine Lust das Zeugnis rauszukramen, sagen wir es war 2.
Meine Geschichtsabschlussklausur hatte ich allerdings ziemlich verhauen und dadurch war meine Geschichtsnote 3 oder 3-.

Nun beginne ich also ein Studium und werde in dem Fach in dem ich konstant gute bis sehr gute Leistungen gebracht habe abgelehnt, während ich in dem Fach in dem meine Noten von 2 bis 4 schwankten angenommen worden bin. Das fühlt sich ziemlich absurd an.

Eignungstest hätten schon den Vorteil, dass Leute die ein Studium anfangen, sich auch vorher mit dem Fach beschäftigt haben müssen. Auch hier wieder ein Beispiel von mir:
Eine Komilitonin hatte sich für Geschichte eingeschrieben ohne überhaupt Geschichte im Abi gehabt zu haben. (Das ist total gut, wenn man Journalist werden will.) Sie hat es geschafft, dass schon aber sie war zu keinem Zeitpunkt wirklich glücklich und es brauchte Unterstützung von wenigstens fünf Personen, die ihr alle quasi das Abitur versucht haben beizubringen.

Deshalb sind geänderte Interessen auch nicht unbedingt ein Argument. Die Komilitonin musste die ersten beiden Semester das Abi nachholen. Mit Eignungstests hätte sie es halt vorher nachholen müssen. Um den zusätzlichen Lernaufwand kommt man nicht drum rum. Man kann höchstens argumentieren, dass es leichter fällt das nachzuholen wenn man schonmal auf der Uni ist.

Wichtig für Eignungstests wäre:
Es muss bekannt sein was in diesen Test abgefragt werden kann. (Art und Aufbau der Aufgaben, nicht Inhalt)
Sie müssen mehrfach wiederholbar sein.
Sie sollten einen Nachprüfungstermin haben, der so liegt das man noch zum gleichen Semester anfangen könnte.

Zum "strategischen Wählen von Abiturfächer":
Das ist schon so das man da ein Problem sehen kann. Nun arbeite ich als Nachhilfelehrer, habe also sowieso die eher schwachen Schüler. Aber dort lautet im Zweifel der Ratschlag zur Kurswahl immer: Easy way out.
Mach dir um die Sinnhaftigkeit der Fächer für dein Studium erstmal keine Gedanken, es geht darum das du eine realistische Wahrscheinlichkeit hast den notwendigen NC zu erreichen. Etwaige Wissensdefizite müssen dann nebenbei oder im Studium nachgearbeitet werden. (Der Ratschlag: "Mach erstmal kein Abitur, sondern eine Lehre oder ein freiwilliges soziales Jahr oder (was auch immer sonst zur Auswahl steht)." Wird leider nicht für voll genommen, egal wie schwach der Schüler...)
[Und natürlich hat man immer die Fälle die sich genau das Fach als LK aussuchen in dem sie Nachhilfe haben.... weil da hat man ja Nachhilfe, da klappt das schon mit dem Lernen. -.-" (ääh... ich schweife ab...)]
Das Abitur soll ja schon Studienvorbereitend wirken und es soll dabei allgemeinbildend sein. Der Hund liegt vielleicht in diesem Konzept vergraben. Das ist vermutlich auch der Grund warum Fachabitur und Fachhochschulen immer beliebter werden.
Die Frage die man sich stellen muss ist: Braucht unsere moderne Gesellschaft wirklich noch ein allgemeinbildendes Abitur oder sollte das Abitur nicht doch deutlich stärker auf Studienrichtungen ausgerichtet sein?

An der Stelle bin ich unentschlossen, ich bin auf der einen Seite ein großer Freund vom allgemeinbildenden Schulsystem, sehe aber auf der anderen Seite Probleme was die Studienvorbereitung angeht. Die Studienfächer sind deutlich stärker ausdifferenziert als vor 30 oder 40 Jahren. Entsprechend mehr Vorbildung benötigt man dort.

Andere Option als Eignungstest: Abitur lassen wie es ist und dafür ein einjähriges Grundstudium für die groben Fachrichtungen anbieten.
Das man erstmal zwei Semester lang Grundlagen zu den dann recht stark differenzierten Studienfächern lernt. Das machen die Studiengänge normalerweise schon für sich.
Wenn man das aber als ein Grundjahr davor setzt, dann hat man in dem Jahr auch noch die Chance sich umorientieren zu können ohne den "offiziellen Weg" der Umschreibung zu gehen. (Es sei den man viel nicht den Spezielbereich sondern den Fachbereich an sich wechseln)
Auf die Art wäre der "Eignungstest" dann über ein Jahr über verschiedene Prüfungen hinweg gestreckt und du musst nicht beweisen was du schon weist, sondern du musst beweisen was du begreifen kannst.


Politischer Smalltalk - FireBird - 03.07.2017

Ich sehe den NC eher als Problem, er hat nichts mit der Fähigkeiten für das Studium zu tun, was lernt man im Abitur was für einen Mediziner relevant ist? Trotzdem kommen fast nur die sehr guten Schüler in diesen Studiengang.

Ebenso das man sich nach dem Abitur direkt für irgendeinen Studiengang festlegt, der einem zumindest eine große Richtung vorgibt. Wobei es auch konsekutive Master gibt, die man mit jedem beliebigen Bachelor studieren kann.
Ich bin da auch bei Skafdir, dass es sinnvoll wäre den Anfang des Studiums offener zu gestalten.
(Ist das nicht in den USA teilweise so?)


Politischer Smalltalk - Baru - 03.07.2017

Skafdir;25152 schrieb:Nun beginne ich also ein Studium und werde in dem Fach in dem ich konstant gute bis sehr gute Leistungen gebracht habe abgelehnt, während ich in dem Fach in dem meine Noten von 2 bis 4 schwankten angenommen worden bin. Das fühlt sich ziemlich absurd an.

Die Universitäten können für 50 % der Studienplätze pro Fach selbst entscheiden, wie sie bestimmte Schulfächer einberechnen. Sie können studienrelevante Fächer auf dem Abiturzeugnis stärker bewerten.
25 % der Studienplätze müssen nach der reinen Abitur-Note vergeben werden, 25 % nach den Wartesemestern. Für den Rest können die sich andere Systeme ausdenken, solange die auf dem Abitur basieren. Sie können auch einen BONUS für gut absolvierte Eignungstests vergeben, Praktika, Berufserfahrungen uä. geben.






Zitat:Eine Komilitonin hatte sich für Geschichte eingeschrieben ohne überhaupt Geschichte im Abi gehabt zu haben. (Das ist total gut, wenn man Journalist werden will.) Sie hat es geschafft, dass schon aber sie war zu keinem Zeitpunkt wirklich glücklich und es brauchte Unterstützung von wenigstens fünf Personen, die ihr alle quasi das Abitur versucht haben beizubringen.

Ich habe dafür wenig Verständnis. Wer ein Abitur geschafft hat und keine Lese-Rechtschreibschwäche hat, sollte mit Geschichte zumindest auf Bachelor-Niveau zurechtkommen. Die einzige Frage ist die Motivation. Texte schreiben muss man ja auch in den Pflichtfächern Deutsch und Englisch und irgendein sozialwissenschaftliches Fach muss man doch auch schon vorher haben. Dass sie Probleme in Geschichte hatte, lag dann wenig daran, dass sie kein Geschichte im Abitur hatte.

Schwierigkeiten kann ich mir eher schon vorstellen, wenn man Chemie ohne Chemie-GK oder Physik ohne Physik-GK studieren will. Aber auch da sind die Studiengänge ja gehalten, grundständig aufzubauen.

Zitat:Man kann höchstens argumentieren, dass es leichter fällt das nachzuholen wenn man schonmal auf der Uni ist.
Und dass dort die Rahmenbedingungen vorhanden sind, um das nachzuholen und man ja genau sieht, was man nachholen muss, um mitmachen zu können. Ansonsten braucht man zwingend irgendwelche teuer bezahlten Kurse.

Zitat:Wichtig für Eignungstests wäre:
Es muss bekannt sein was in diesen Test abgefragt werden kann. (Art und Aufbau der Aufgaben, nicht Inhalt)
Sie müssen mehrfach wiederholbar sein.
Sie sollten einen Nachprüfungstermin haben, der so liegt das man noch zum gleichen Semester anfangen könnte.

Das ist absolutes Minimum. Die Test müssten dazu aber richtig lang und teuer werden - oder sie prüfen schwachsinnig irgendwelche leicht messbaren Werte, die aber nicht die reale Studientauglichkeit testen können und dazu je nach Testanbieter unterschiedliche Ergebnisse liefern. Ich halte wirklich gar nicht von diesen ganzen Tests. Die Sprachtests an der Universität sind eine völlige Katastrophe und für Berufe habe ich selber schon welche absolviert - mit chaotischen Ergebnissen.
Zitat:Zum "strategischen Wählen von Abiturfächer":

Es gibt doch viele Vorschriften heutzutage. Große Wahlfreiheit besteht dort nicht. Man kann entscheiden, ob man Bio, Chemie oder Physik macht, aber man muss eine Naturwissenschaft machen. Man muss eine Gesellschaftswissenschaft machen. Man muss weiterhin Sprachen machen.

Solange man darauf achtet, dass die Lehrer sich an Regeln bei Unterricht, Klausur und Bewertung halten, bleibt da nicht mehr so viel an Strategie übrig.


Zitat:Die Frage die man sich stellen muss ist: Braucht unsere moderne Gesellschaft wirklich noch ein allgemeinbildendes Abitur oder sollte das Abitur nicht doch deutlich stärker auf Studienrichtungen ausgerichtet sein?

Das Abitur muss meiner Meinung nach ganz dringend allgemeinbildend bleiben und sich nicht stärker an die Wünsche der Studiengänge orientieren. Es gibt ja noch eine sehr lange Zeit nach dem Studium und gerade im Berufsleben von Akademikern kommen dann dort auf einmal noch viele weitere Elemente auf, in denen man dann auch Grundlagen beherrschen muss. Ein Arzt, der nicht sinnvoll Arztbriefe formulieren kann, ist eine Katastrophe. Ein Jurist muss vermutlich auch mit sehr vielen Sachverhalten zurechtkommen und zumindest nachvollziehen können. Und ein Ingenieur, der die Grundlagen unserer Gesellschaft nicht versteht, kann vielleicht im Büro alleine vor sich herarbeiten, würde aber beim Geschäftsessen dann doch stärker auffallen.

Zitat:An der Stelle bin ich unentschlossen, ich bin auf der einen Seite ein großer Freund vom allgemeinbildenden Schulsystem, sehe aber auf der anderen Seite Probleme was die Studienvorbereitung angeht. Die Studienfächer sind deutlich stärker ausdifferenziert als vor 30 oder 40 Jahren. Entsprechend mehr Vorbildung benötigt man dort.

Halte ich für falsch. Nein, die Schüler brauchen nicht mehr VORbildung. Die Studiendauer müsste einfach länger sein. Das Allgemeinwissen ist halbwegs stabil, es sind die Studiengänge, die sich immer weiter ausdifferenzieren. Da würde ich dann auch bei der Studiendauer ansetzen, um das zu kompensieren. Gibt keinen Grund, die Studiendauer auf 5 Jahre zu begrenzen. Einige Fächer dürfen ja auch immer noch länger studieren, wenn auch selten welche aus dem Bachelor-Master-System.

Zitat:Auf die Art wäre der "Eignungstest" dann über ein Jahr über verschiedene Prüfungen hinweg gestreckt und du musst nicht beweisen was du schon weist, sondern du musst beweisen was du begreifen kannst.

Ist halt ein bisschen fies, wenn man erst ein Jahr studiert, man ohne Probleme mitkommt aber man dann trotzdem rausgeschmissen wird, weil die Kapazitäten voll sind und man leider nicht zu der TOP 25 % gehörte. Moralisch dürfte das noch schlimmer sein als wenn man halt nicht die nötige Abi-Durchschnittsnote hat und man dann die Wahl hat, längere Zeit zu warten.


Politischer Smalltalk - Zankyō - 03.07.2017

FireBird;25153 schrieb:Ich bin da auch bei Skafdir, dass es sinnvoll wäre den Anfang des Studiums offener zu gestalten.
(Ist das nicht in den USA teilweise so?)

Hier kannst du auch schon studieren ohne überhaupt ein Hauptfach ("major") zu haben - den/das declared/erklärt man dann irgendwann. Undergraduate studies dauern auch 1 Jahr länger (4 Jahre) und insb wenn du an nem liberal arts college studierst, haste halt nen entsprechenden core, der dir schon ne hohe Allgemeinbildung verschafft. Aber das amerikanische Studiensystem ist schlicht nicht übertragbar auf Deutschland. Es ist halt nicht so "wirtschaftsorientiert", aber dafür musst du das halt zahlen. Und zwar nicht nur an Privatunis, sondern auch staatliche Unis kosten nicht wenig Geld. Es sei denn, du kriegst halt Stipendien usw, was halt schwer ist, bei der Konkurrenz.

Ich hab jetzt nicht alles gelesen hier (mach ich später noch), aber auch das hier:

Baru schrieb:Es ist auch wirklich schön, dass so dann zahlreiche Testfirmen ihr Geld damit verdienen könnten und noch weitere Institutionen sehr viel Geld damit verdienen könnten, die Kinder auf den Test optimal vorbereiten zu können.

ist sehr amerikanisch. Hier gibt es ne sehr ausgeprägte Testindustrie mit zig verschiedenen Tests. Dann kannst du die auch alle quasi unbegrenzt oft machen, und wenn das deine Chancen der Zulassung erhöht, dann machst du das auch. Aber auch Deutschland hat schon aktuell eine Alternative, wo allein Einzelprüfungen über die Unizulassung entscheiden, nämlich wenn du die Abiprüfungen als externer Bewerber mitschreibst. Dann zählen allein diese Prüfungen und du kriegst dadurch ein reguläres Abitur, aber es hängt halt alles nur an dieser Einzelleistung. Da fänd ich's dann halt schon freundlich, wenn man andere Testleistungen irgendwie "dazukombinieren" könnte.

Edit: Bei mir war das damals auch so, dass ich halt als Externe vier normale Abiturprüfungen schriftlich mitgeschrieben hatte (2 davon LK), aber dann halt bei den anderen Prüfungen quasi nicht wirklich Ahnung hatte, was drankommt, resp. keine ordentliche Vorbereitungsmöglichkeit hatte. Ich hatte dann bspw 12 Punkte im Bio LK-Abi, aber wiederum nur 3 Punkte in der "hauseigenen" Englisch-Prüfung. Mein Englisch war damals schon auf C1, ich bin fluent, also was ein Witz.

Nochmal Edit: Noch der Hinweis, dass ich damals aufgrund schwerer Krankheit von der Schulpflicht befreit wurde.
Die Optionen, um dann später zurück ins System zu kommen, sind nun nicht so prickelnd.


Politischer Smalltalk - FireBird - 04.07.2017

Zitat:Neuer #CDU-Slogan: "Für ein Deutschland, in dem wir gut und gerne leben - wenn wir was ordentliches gelernt haben." #fedidwguglwwwogh
Auslöser ist dieser Tweet von Peter Tauber
[Bild: PTM.png]


Den er probiert hat zu revidieren
[Bild: DD3_jhZXUAA2Bnk.jpg]

Mir kommt die Meinung von Hernn Tauber ziemlich arrogant vor und so jemand ist Generalsekretär der CDU.


Politischer Smalltalk - Julia - 04.07.2017

In welchen Bereichen ist es denn so, dass Fachkräfte Minijobs machen müssen? Hab da leider nicht so den Überblick...


Politischer Smalltalk - Skafdir - 04.07.2017

Es geht doch nichts über gute Öffentlichkeitsarbeit.
Was für ein Mistkerl... sein zurückrudern ist lächerlich.

Stehe gerade auf nem Rastplatz und höre einen schönen Kommentar dazu auf WDR4 angeblich auch im Internet anhörbar. Ich suche heute Abend mal. Nicht per Handy.

Mit dem in diesem Fall wichtigen Abschluss: Ordentliches muss in diesem Post groß geschrieben werden, Herr Tauber.


Politischer Smalltalk - ExtraKlaus - 04.07.2017

Ach meine Güte, jetzt wird wieder ein 140-Zeichen Text fehlinterpretiert und durch das mediale Dorf getrieben. Dieser Gossenjournalismus ist so lächerlich.


Politischer Smalltalk - Baru - 04.07.2017

ExtraKlaus, wenn ein Politiker sich nicht in 140 Zeichen klar ausdrücken kann, sollte er vielleicht einfach Twitter meiden. Gibt hier keinen Grund, Tauber zu verteidigen oder gar Mitleid zu haben.


Politischer Smalltalk - ExtraKlaus - 04.07.2017

Und wo ist der Aufschrei zu dem verbalen Ausfall von Schulz gegen Merkel? Hier wird ja wohl nicht mit zweierlei Maß gemessen? ^^


Politischer Smalltalk - Skafdir - 04.07.2017

Julia;25211 schrieb:In welchen Bereichen ist es denn so, dass Fachkräfte Minijobs machen müssen? Hab da leider nicht so den Überblick...

Laut WDR war es Tierarzthelferin. Die wegen Kindererziehung aus dem Beruf rauskam und nun nur noch auf 400 Basis beschäftigt werden würde. Wenn ich mich recht entsinne.


Politischer Smalltalk - Baru - 04.07.2017

ExtraKlaus;25215 schrieb:Und wo ist der Aufschrei zu dem verbalen Ausfall von Schulz gegen Merkel? Hier wird ja wohl nicht mit zweierlei Maß gemessen? ^^

Ja. Ich sehe einen Unterschied, ob man die Kanzlerin als Gegnerin wählt oder Leute, die sich mit mehreren Minijobs buckelig arbeiten.


Politischer Smalltalk - ExtraKlaus - 04.07.2017

Stimmt. Das eine war ein unüberlegter Tweet, der falsch interpretiert wird, das andere eine öffentliche und geplante Aussage des Spitzenkandidaten. Du hast Recht, Baru, Schulz war schlimmer.

Komisch, dass dies gar keine Erwähnung mehr findet.


Politischer Smalltalk - Gast - 04.07.2017

ExtraKlaus;25218 schrieb:Stimmt. Das eine war ein unüberlegter Tweet, der falsch interpretiert wird, das andere eine öffentliche und geplante Aussage des Spitzenkandidaten. Du hast Recht, Baru, Schulz war schlimmer.

Komisch, dass dies gar keine Erwähnung mehr findet.

Hörst du dir eigetnlich selber zu?
Person A greift eine menschen Gruppe an auf niedrigsten Nivoue. (welche sich nicht wehren können dagegen) Person B kritisiert eine einzelne Person für ihre politik auf niedrigen nivoue...(die sich dagegen wehren kann)
So oder so Person A ist einfach schlimmer!
Hier ist halt schon alleine das verhältnis ein anderes. Dementsprechend gibt es auch keinen aufschrei.


Politischer Smalltalk - ExtraKlaus - 04.07.2017

Person A wird etwas in den Mund gelegt auf Basis einer unüberlegten Aussage, Person B sagt etwas absichtlich und geplant. Das ist der Unterschied.