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Politischer Smalltalk - Gast - 17.07.2016

Es erinnert immer mehr an den Imperialismus... Patriodischer Irsinn gewinnt in immer mehr Ländern. Die Fronten zwischen vielen NAtionen verhärten sich immer weiter.
Allein dieses " Wir sind stärker wie die anderen." Gedanken, der Rechtextremen Türken!
Das haben die Deutschen, Franzosen und Engländer damals auch geglaubt...
Und was ist passiert?
Ein Welt Krieg mit aber Millionenden von Toten!
Mir kommt es immer mehr so vor, als wenn bald ein richtig großer Krieg kommt, denn wir auch in Europa spüren werden!


Politischer Smalltalk - DeeperSight - 17.07.2016

Stella Sar schrieb:Mir kommt es immer mehr so vor, als wenn bald ein richtig großer Krieg kommt, denn wir auch in Europa spüren werden!

Nun tritt aber mal eine Spur leiser! Jedes Land hat Nationalisten und in der Türkei sind die gerade an der Macht. In Deutschland leben viele Türkischstämmige, welche ihre Kultur konserviert haben und da kommen noch unzählige historische, wie sozialpsychologische Mechanismen hinzu, die wir alle nur im Groben erkennen und beschreiben können.

Hier von einem drohenden Weltendende zu berichten, grenzt an Prophetie. Ich sehe keinen großen Weltkrieg auf uns zukommen, nur eine Neuordnung der Verhältnisse. Krieg haben wir eigentlich überall schon immer gehabt und von einem "großen Knall" zu schreiben ist weder besonders analytisch, noch besonders hilfreich.

Es gibt keine Anzeichen für einen Weltkrieg. Um das Jahr 2005 war dafür das Bedrohungspotential um ein Vielfaches höher und ein Weltkrieg blieb trotzdem aus. Im Jahre 2012 ist auch kein Untergang erfolgt und ich denke, wir sollten aufhören uns hier gegenseitig in Panik zu schreiben.

Apokalyptiker waren immer schon Spinner gewesen, sofern man die allgemeine Definition dafür nimmt.


Politischer Smalltalk - Enzio - 17.07.2016

Weltkriege im Stil des WWI und WWII wird es nicht mehr geben, da braucht keiner Angst zu haben. Alle Großmächte besitzen heute Massen an Nuklearwaffen, also würde ein wirklicher Konflikt wahrscheinlich äußerst kurz ausfallen und nach wenigen Stunden mit der vollständigen Vernichtung aller beteiligten Parteien enden. Was es jedoch in Zukunft verstärkt geben wird, sind "kleine" Stellvertreterkriege wie in Syrien und in der Ukraine. Da man sich aus dem oben genannten Grund nicht mehr direkt attackieren kann, wird auf diese Schauplätze ausgewichen. Als Mitglied von einem der großen Blöcke ist man demzufolge also relativ sicher vor einem Krieg klassischer Art. Bewohner kleiner Staaten, die zwischen den Blöcken liegen, fressen dafür aber eben umso mehr Kreide.


Politischer Smalltalk - Studio60 - 17.07.2016

DeeperSight;4082 schrieb:Ich weiß ja nicht, was man dir bei PEGIDA so alles erzählt hat, aber in Deutschland gilt immer noch das Grundgesetz mit der Ewigkeitsklausel. Du kannst eine Mehrheit für die Todesstrafe zusammentrommeln, sie wird dennoch nicht zum Gesetz werden.

Papier ist geduldig. Es gibt schon jetzt massig Übergriffe durch "Flüchtlinge" und andere Angehörige der muselmanischen "Kultur", die nicht so hart verfolgt werden. Man will ja nicht rassistisch sein. Kannst ja mal mit Polizisten in Berlin oder Köln reden, was die täglich mit den Kulturbereicherern erleben.


Politischer Smalltalk - Kitschi - 17.07.2016

Flüchtlinge sind nicht alle Muslime, ich hoffe, das weißt du. Ansonsten habe ich hier gerade das Gefühl, viel Futter für meine Bachelorarbeit zu bekommen.^^


Politischer Smalltalk - Enzio - 17.07.2016

Die Zahl der registrierten Asylbewerber aus arabischen Ländern lag 2015 bei knapp 500.000. Daraus geht jedoch nicht hervor, wie viele Muslime es sind. Gerade aus Syrien und dem Irak dürften viele Christen, Kurden und Jesiden geflohen sein.

[Bild: 7e542a-1468770393.png]


Politischer Smalltalk - Gast - 17.07.2016

Alle Rumänen die ich dank meiner Obdachlosen Zeitung kenn sind Christen! (knapp 100)
Sprich, da werden auch nicht so viele Muslime gekommen seinWink


Politischer Smalltalk - Enzio - 17.07.2016

Roma passen sich fast immer der Religion in ihren Siedlungsgebieten an.

Zu uns dürften oft Xoraxane gekommen sein, die in den vormals osmanischen Teilen des früheren Jugoslawien lebten und als muslimische Roma gelten. Sie feiern aber auch die orthodoxen Feiertage mit und praktizieren eine liberale Form des Islam bis hin zum muslimisch-orthodoxen Synkretismus, verknüpft mit nicht-christlichen und nicht-muslimischen Elementen. Die Intensität ist dabei sehr unterschiedlich. Also eher Muslime im deutsche Sinne von "Ich geh halt mit hin, weils die Oma auch so gemacht hat." Religiöses Aggressionspotential seh ich bei den Roma daher nicht wirklich.


Politischer Smalltalk - Studio60 - 17.07.2016

Wie bereits oben erwähnt bestehen die Probleme bei weitem nicht nur mit (Schein-)Asylanten, sondern auch mit bereits seit mehreren Generationen vom Sozialstaat lebenden Clans, die sich im Prizip alles erlauben können. Da gibt es dann für schwere Körperverletzung aus PC-Gründen auch 2 Jahre auf Bewährung. Sind ja arme, diskriminierte Moslems.


Politischer Smalltalk - StBasilisk - 17.07.2016

Nicht alle Rumänen sind Roma (Wikipedia sagt: nur 3,3%). Es gibt dort auch Ungarn, Siebenbürger Sachsen, Banater Schwaben, und ja Rumänen soll es dort auch noch geben Big_smile


Politischer Smalltalk - Enzio - 17.07.2016

@Studio 60

Du beziehst dich wohl in erster Linie auf Libanesen, deren Integrationsbilanz in der tat extrem negativ auffällt. Das sind aber bei weitem nicht alles Muslime, sondern oft auch Christen ... oder einfach nur krimineller Abschaum.

Es gibt im Libanon 17 anerkannte Religionsgemeinschaften, die größten davon sind maronitische Christen und schiitische Muslime. Daneben gibt es Drusen, sunnitische Muslime, rum-orthodoxe Christen, melkitische griechisch-katholische Christen, armenisch-apostolische Christen, alawitische Muslime, armenisch-katholische Christen und protestantische Christen. Religion spielt bei den kriminellen Clans daher keine Rolle - es sind schlicht Verbrecher, die den Staat ausnutzen.

@StBasilisk

Zu uns geflohen dürften aber in erster Linie wirklich Zigeuner (ich benutze mal neutral den Überbegriff) sein, die auf dem Balkan diskriminiert werden.


Politischer Smalltalk - Skafdir - 17.07.2016

Ui wie toll, ein... ähm Diskussionsteilnehmer mit gewagter Wirklichkeitsinterpretation.

Gehen wir das doch mal langsam durch:
Zitat:Aber nachdem Moslems zunehmend die wichtigste Wählergruppe werden

4 - 4,5 Millionen Muslime in Deutschland. Das sind etwa 5%, was ich nun nicht weiß ist wieviele Wahlberechtigte darunter sind und wie hoch die Zahl der Wahlberechtigten ist.
Aber gehen wir doch mal einfach davon aus, dass es ähnlich ist. (Es werden etwas weniger sein, aber wir mögen ja die Dramatik. Tongue)
Das bedeutet: Würden alle Wahlberechtigten Muslime einheitlich wählen, dann hätten sie die Chance eine Partei über die 5%-Hürde zu bringen.
Das nenne ich eine wichtige Wählergruppe. Ich sehe schon wie sich SPD und Union regelrecht zerfleischen nur um auch den letzten Moslem zu ihren Wählern zu machen.
Der Hammer, diese Anbiederung nur um irgendwelche Stimmen abzugreifen.

Ein Glück das die Abgrenzung zu den Rechtsextremen da besser funktioniert.

Zitat:vermutlich wird man blasphemische Äußerungen über den Koran unter Strafe stellen

Die Beleidigung religiöser Bekenntnisse steht schon längst unter Strafe, soweit sie den öffentlichen Frieden stören kann. Unabhängig davon zu welcher Religion es gehört. (Finde ich auch nicht gut, aber das ist seit Gründung der BRD Teil der Gesetze, dafür muss man nichts ändern.)

Zitat:, und Ehrenmorde im kulturellen Kontext mehr als eine Art "Notwehr" werten, ebenso Übergriffe auf "Ungläubige".

ähm ja... das wird bestimmt passieren... genau... unsere Gerichte sind ja quasi schon islamistisch unterwandert.
Nun gut, gegen braungefärbte Kristallkugeln kann man nicht argumentieren, warten wir mal einfach ab.

Zitat: Die Verhaltensweisen werden sich ändern, es wird normal werden, dass man Frauen nicht die Hand geben muss

Ändern? Ich muss jetzt schon niemandem die Hand geben dem ich nicht die Hand geben will. Im Zweifel vollkommen ohne Begründung. Diese Aufregung über "nicht die Hand" geben kann ich absolut nicht nachvollziehen.
Was ich verstehen kann ist wenn man unnötigen Körperkontakt vermeiden will.

Vor allem: Im konkreten Fall hat der muslimische Mann die höflichste Form zur Begrüßung gewählt die im religiös zustand.
Die einzige Person die sich da scheiße Verhalten hat war die Lehrerin, weil sie schlicht darauf bestanden hat, dass jemand gegen sein religiöses Bekenntnis handeln sollte. Gerade für eine Lehrerin ein absoluter Verstoß gegen die weltanschauliche Neutralität.

Es gibt andere Methoden der Begrüßung als "Hand geben" und wenn man dabei gegenseitig höflich bleibt muss auch niemand darauf bestehen unbedingt die ihm selbst bekannte zu wählen.

Was ist mit Asiaten die als Begrüßung eher die Verneigung kennen, da beschwert sich niemand, es wird einfach akzeptiert. (Ist auch ein viel angenehmerer Brauch der Begrüßung...)

Zitat:Die Deutsche Sprache wird stark vereinfacht werden und Konstrukte und Lehnwörter aus dem Arabischen und Türkischem aufnehmen.

Jap, das nennt sich Sprachwandel und findet immer und überall statt wo Kulturen aufeinander treffen.
Überraschung: In einer globalisierten Welt treffen viele Kulturen aufeinander.

Der faux pax den du dir leistet ist, dass du glaubst das es nur ein bestimmtes Mindsetting gäbe, das für alle gelten müsse und das man jeden der kein adäquates Deutsch spricht direkt vor den Kadi zerren müsste.

Oder anders: Natürlich ändert sich eine Sprache durch interkulturellen Kontakt und natürlich werden neue Wörter aufgenommen und auch Formulierungen und Stilmittel geändert und erweitert.

Das passiert aber seit es Sprachen gibt und ist die einzige Option auf die Sprachen sich entwickeln können.
Les dir mal die Merseburger Zaubersprüche im Original durch und sag mir was du da verstehst.

Nimm dir mal die Lutherbibel und dann vergleich das mit einer Übersetzung von 1800irgendetwas und dann mit einer modernen Übersetzung wie z.B. der "Guten Nachricht".

Ja das Deutsche wird sich weiterhin verändern und ja natürlich wird auch das arabische oder türkische seine Auswirkung darauf haben und NEIN das bedeutet weder den Untergang des Abendlandes noch den der deutschen Sprache.
Es nennt sich Veränderung und die ist vermutlich das einzige konstante in der Menschheitsgeschichte.


Politischer Smalltalk - Gast - 17.07.2016

Um es weiterzuführen was Skafdir sagt.
In knapp 100 Jahren, gehen die Forscher davon aus, dass es nur noch knapp 50 Sprachen geben wird.
Und das ist auch gut so!
Denn Sprach Barrieren sind einer der größten Ursachen, für Vorurteile!


Politischer Smalltalk - Enzio - 17.07.2016

Was wohl bleiben wird? Sicher gesetzt sind wahrscheinlich nur Englisch, Russisch, Französisch, Spanisch und Mandarin. Deutsch wird hingegen verschwinden, da bin ich überzeugt.


Politischer Smalltalk - Studio60 - 17.07.2016

Skafdir;4137 schrieb:4 - 4,5 Millionen Muslime in Deutschland. Das sind etwa 5%, was ich nun nicht weiß ist wieviele Wahlberechtigte darunter sind und wie hoch die Zahl der Wahlberechtigten ist.

Ja, vielleicht jetzt noch. Nächstes Jahr wird der Familiennnachzug für "Flüchtlinge" kommen. Bei 1,5 Millionen (bis dahin eher 2 Millionen) Asylanten und durchschnittlich 5 bis 6 Verwandten ersten Grades kannst du selbst nachrechen, wie viele dann hier sein werden. Zumal es ja nicht nur auf die absolute Anzahl ankommt, sondern auch darauf, wie lautstark und gewaltbereit man seinen Forderungen Nachdruck verleiht.

Zitat:Die Beleidigung religiöser Bekenntnisse steht schon längst unter Strafe, soweit sie den öffentlichen Frieden stören kann. Unabhängig davon zu welcher Religion es gehört. (Finde ich auch nicht gut, aber das ist seit Gründung der BRD Teil der Gesetze, dafür muss man nichts ändern.)

Ich finde eher, Leute, die sich in die Luft sprengen oder Unschuldige erschießen stören den öffentlichen Frieden, aber das ist ja Definitionssache.
Zitat:
Zitat: Die Verhaltensweisen werden sich ändern, es wird normal werden, dass man Frauen nicht die Hand geben muss

Vor allem: Im konkreten Fall hat der muslimische Mann die höflichste Form zur Begrüßung gewählt die im religiös zustand.
Die einzige Person die sich da scheiße Verhalten hat war die Lehrerin, weil sie schlicht darauf bestanden hat, dass jemand gegen sein religiöses Bekenntnis handeln sollte. Gerade für eine Lehrerin ein absoluter Verstoß gegen die weltanschauliche Neutralität.
Das ist noch der erste und harmloseste Fall. Es sind sehr schlechte Vorzeichen, wenn sich jemand, der in einem anderen Land leben will, nichtmal überwinden kann, die einfachsten Traditionen zu akzeptieren. Ist es dann auch ein "Verstoß gegen die weltanschauliche Neutralität" wenn der Kerl in ein paar Jahren seine Tochter ermordet, weil sie sich zu "westlich" verhält?


Zitat:Was ist mit Asiaten die als Begrüßung eher die Verneigung kennen, da beschwert sich niemand, es wird einfach akzeptiert. (Ist auch ein viel angenehmerer Brauch der Begrüßung...)

Asiaten in Deutschland erwarten aber nicht, dass sich die Deutschen ihnen anpassen, sondern integrieren sich allgemein sehr gut und sehr unauffällig.

Zitat:Jap, das nennt sich Sprachwandel und findet immer und überall statt wo Kulturen aufeinander treffen.
Überraschung: In einer globalisierten Welt treffen viele Kulturen aufeinander.

Eine Kultur ist aber auf absolute Dominanz aus, und das funktioniert auch gut, weil sie von Relativierern umgeben ist, die die Gefahr nicht sehen (wollen). Der Islam ist eine faschistische Ideologie, die die Weltherrschaft anstrebt. Vielleicht solltet ihr den Koran einfach mal lesen.
[Rechtlich bedenklichen Shit rauseditiert. Reiß dich wenigstens minimal zusammen, wenn du weiterhin hier deinen Hass abladen willst. --Kirin]

Enzio;4135 schrieb:Zu uns geflohen dürften aber in erster Linie wirklich Zigeuner (ich benutze mal neutral den Überbegriff) sein, die auf dem Balkan diskriminiert werden.

So, wie sich die Zigeuner aufführen, wundert es mich nicht, dass die "diskriminiert" wurden... Die Rumänen wollen eben auch keine Diebe und Bettler.