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Politischer Smalltalk - FireBird - 26.03.2017

Die FAZ schreibt GroKo im Saarland vor. Lol
Zitat:Ein Riesenfehler: Denn statt mit Lafontaine müssen die Sozialdemokraten weiter mit Wahlsiegerin Kramp-Karrenbauer regieren
http://m.faz.net/aktuell/politik/wahl-im-saarland/cdu-triumph-schulz-effekt-verpufft-im-saarland-14943906.html

Wären dann 70% der Stimmen in einer GroKo.

Edit Die Politiker labern den immer gleichen Bullshit von GroKo gewählt, was wie immer Unsinn ist.
Einer Minderheitenregierung wäre auch möglich.


Politischer Smalltalk - Kirin - 26.03.2017

Skafdir schrieb:Aber die Annahme ist nicht sexistisch. Der Name Melanie Amann klingt halbwegs eindeutig.
Da verlinke ich immer wieder tolle Artikel von Lann Hornscheidt, und was hast du daraus gelernt? Gar nix!! Mad
Wo kommen wir denn hin, wenn jeder annehmen dürfte, dass jemand anders als Frau angesehen werden will, nur weil er eine Frau ist! Evtl. ist ecs Personix Amann inter* oder geschlechtslos oder hat sich ein eigenes Geschlecht mit eigenen Pronomen ausgedacht, und wen interessiert das wieder mal nicht? Skafdecs.


Politischer Smalltalk - Skafdir - 26.03.2017

Fr_auecs Amann darf gerne auf mich zukommen und mir sagen wie sie gerne angesprochen werden will und dann bin ich auch durchaus bereit das zu tun. Solange ich von ihr keine diesbezüglichen Informationen habe, bleibe ich bei der Reproduktion heteronormativer gesellschaftlicher Höflichkeitsformen, schlicht und ergreifend auf Grundlage der größeren Wahrscheinlichkeit damit niemandem auf die Füße zu treten.
Für so ne linksgrün versiffte Ratte bin ich ein verdammt schlecht_er "Social Justice Warrior"... tut mi_r leid. Tongue

@FireBird:
Naja wieso "vorschreiben"?
Wir wissen alle das es dazu kommen wird.
Minderheitsregierungen sind so selten, dass ich darauf nicht wetten würde.
Obwohl das in diesem Fall natürlich denkbar wäre. Immerhin müssen sie jedesmal lediglich drei zwei (neue Hochrechnung) Abgeordnete überzeugen, soweit die CDU sich intern einig ist.

Was bliebe sonst?
Gehen wir mal durch was rechnerisch möglich ist. (Immer nur bis zur Mehrheit, ich rechne also keine 100% Regierung. ^^)

CDU + SPD (wird mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit kommen.)
CDU + Linke (äh ja... das klingt toootal realistisch.)
CDU + AfD (vielleicht irgendwann in Zukunft, aber bestimmt nicht jetzt. Vielleicht irgendwann um 2030 rum.)

SPD + CDU (jap, nur mit CDU vorne, schließlich sind sie die Sieger.)
SPD + Linke + AfD (Vorteil: Es bräuchte keine Opposition mehr seitens der CDU, schneller hätte sich noch nie eine Regierung selbst zerfleischt.)

Und damit ist Ende, es gibt keine weiteren Regierungskoalitionen mehr.
Von den rechnerisch möglichen klingt genau eine nach einer realen Option. Und die SPD ist so regierungsgeil, dass sie mit Sicherheit einen Koalitionsvertrag unterschreiben wird. Zumal es ja sogar so scheint als ob die Saarländer eine große Koalition wollten. (Warum will man eine große Koalition? was genau verspricht man sich davon?)


Politischer Smalltalk - Skafdir - 27.03.2017

Hmm, gerade mal kurz drüben gewesen. Im politischen Smalltalk gelesen und gesehen das ExtraKlaus versucht aus NRW einen "failed state" zu machen.
Gut kann man nun drüber streiten.
Einfach zu behaupten hier wäre alles total spitze würde die Realität nicht wiederspiegeln und natürlich hat der Pott extrem mit dem Strukturwandel zu kämpfen.
Zielgerichteter Ausbau von Universitäten und eine starke Investitionspolitik, vor allem im Bereich der Infrastruktur zeigen positive Wirkung. Dafür wird der Schulsektor und der soziale Bereich zu tote gespart. Ich will ihm also nicht einmal prinzipiell widersprechen. Vermutlich sehe ich NRW aus vollkommen anderen Gründen kritisch als er und sehe auch andere Verantwortliche. Schöne Grüße Herr Pinkwart, ich hoffe es gefällt in der politischen Bedeutungslosigkeit.

Um was es mir geht ist und weshalb ich es überhaupt anspreche. Er führt einen Post weiter Essen als Beispiel für seine "failed state These" an.
Essen? Die vermutlich einzige Stadt im Pott die etwas auf die Kette bekommt?
Duisburg, Wanne-Eickel, Herne, Wattenscheid, gerne auch Bochum oder Dortmund. Aber Essen?
Ganz ehrlich in der Hoffnug jemand kann es an ihn weiterleiten.
Warum gerade Essen? Welche Fakten liegen dieser Behauptung zu Grunde?
Das mag vielleicht vor 10 oder 20 Jahren stimmen. Aber auch wenn man das als Konservativer nicht gerne hört. Die Welt wandelt sich und das sieht man im Pott in den letzten Jahren extrem.
Klar es ist nicht alles Gold was glänzt, aber es ist auch nicht alles schwarz wo mal Kohle abgebaut wurde.
Der Ruhrpott ist auf einem verdammt guten Weg wieder zu einem ernsthaften wirtschaftlichem Zentrum zu werden.

Wenn überhaupt dann beweist der Ruhrpott gerade wie es möglich ist aus einer nicht selbstverschuldeten Wirtschaftskrise heraus zu kommen. Natürlich wird man den Wegfall der Kohle und den damit einhergehenden Verlust vieler Industrien noch lange spüren, aber das Bild des Ruhrpotts als eine Ansammlung von Jogginganzügen mit Vokuhila gehört in die 80er und 90er Jahre. Mit Sicherheit nicht in die Zeit nach 2010.

Außer Duisburg, aber naja... wat solls, dat is Duisburg.


Politischer Smalltalk - FireBird - 29.03.2017

Es gibt keinen Weg zurück. außer man hat ein weißes Andreaskreuz auf blauem Grund als Flagge des Heimatlandes.
Neben dem Antreten des Prozess nach Artikel 50, haben auch die Schotten ein neues Austrittsreferendum beschlossen.
Wird allerdings erst passieren, wenn die Brexit-Verhandlungen fast abgeschlossen sind.

Ob die Schotten allerdings so in der EU bleiben können ist unklar, dagegen könnten die Nordiren sich einfach Irland anschließen und wäre weiter in der EU.

Also kommt auf das Vereinigte Königreich und Nordirland spannende Zeiten zu, mal schauen was sich daraus entwickeln wird.


Politischer Smalltalk - Skafdir - 29.03.2017

Vor allem braucht ein zweites Referendum die Zustimmung von London. Was ist wenn sie die Zustimmung erst auf "nach Austritt" setzen?

Einfach so "weiter drin sein und alles ist gut" wird es auch mit Schottland so oder so nicht.
Ein etwas älterer Artikel der aber ganz gut auf Schwierigkeiten hinweist.
Ich liebe die erste beschriebene Option, nach der Schottland sich einfach weiterhin wie ein EU-Mitglied verhält und den Engländern quasi die Kehrseite von dem zeigt was unterm Kilt ist.

Beim Austritt ist der Punkt halt das Schottland nicht einfach weiter Mitglied bleibt, den EU-Mitglied war UK nicht Schottland. Schottland müsste also neu beitreten. Was vermutlich durchaus schnell ablaufen könnte aber ein formeller Beitritt muss immer noch stattfinden.

Ich schätze für Nordirland wird es auch nicht so einfach mit "wieder Irland anschließen". Wie sehen da die Abmachungen aus? Laut Independent geht das wohl tatsächlich.

Aber dann stellt sich doch folgende Frage: Wäre es dann nicht eine Option wenn Schottland sich tatsächlich Irland anschließt und sie eine Föderation bilden, die dann Nachfolgestaat von Irland wird und mithin EU-Mitglied ist?
Das klingt mehr nach einem sehr durchschaubaren juristischem Winkelzug.


Politischer Smalltalk - menag - 31.03.2017

UNWatch 1 : 0 UNHCR

Es gehört wohl zu einem der größten Mythen unserer Zeit, dass die UN, insbesondere der UNHCR, eine neutrale Instanz bezüglich des Nahostkonflikts seien. Tatsächlich besteht allein auf Grund der Anzahl der islamistischen und offen antisemitischen Staaten ein Ungleichgewicht gegen den einzigen jüdischen Staat. Hier sieht man auch, dass diese "Neutralität" echte Konsequenzen hat.


Politischer Smalltalk - FireBird - 10.04.2017

Mal was sinnvolles in den Trends auf #2.
John Oliver


Politischer Smalltalk - Kirin - 14.04.2017

welt.de -Schlagzeilen im Moment:
Spoiler!:

Ein paar weitere Vorschläge:
"US-Administration zündet erstmals mega-affengeile US-Hyperbombe"
"Exklusive Fotos vom US-Superkrater der US-Supermutter aller Schwestern einer US-Bombe"
"10 Dinge, die du noch nicht über die enorme Super-Sprengkraft der US-Ultrabombe wusstest (Nr. 3 brachte mich zum Heulen)"
"Wie man Artikel schreibt, während man gleichzeitig seinen Cock massiert"
"US-Trump zündet US-GröSBaZ (Größeste US-Superbombe aller Zeiten)"
"Timmy (7) aus Erfurt zündet größte Super-Backpulver-und-Essig-Überraschungseierschachtelbombe aller Zeiten"


Politischer Smalltalk - FireBird - 14.04.2017

Und Galileo schmeißt zum 850 mal Mentos in Cola.

Edit: Ich vermisse die Erwähnung welche Kuchen (oder waren es Waffeln? Voegsm) Trump diesmal verspeist hat. Sad


Politischer Smalltalk - Kirin - 15.04.2017

Nun gibt es wieder ein neues Bekennerschreiben bzgl. des BvB-Anschlags. Wir haben derzeit also ein linksextremes, ein rechtsextremes und ein islamistisches Bekenntnis zur Tat.
Meine Vermutung: Sind alle korrekt - waren ja schließlich auch drei Sprengsätze Big_smile


Politischer Smalltalk - Caeshijque - 15.04.2017

Das neue Bekennerschreiben halte ich ja für unecht. Neonazis können doch gar nicht schreiben.


Politischer Smalltalk - menag - 15.04.2017

Die drei Bekennerschreiben könnten immernoch von einer Person stammen, die die Montagsmahnwachen besucht.


Politischer Smalltalk - Gast - 15.04.2017

Lustigerweiße ist das Islamische an unglaubwürdigstenWink
Die Links extremen, könnten in sowas ja ein angriff auf das Kapital sehen...
Und die Neonazis sind bestimmt noch sauer, dass der BVb sich nach den letzten ausschreitungen gegen sie gestellt hat! (Dabei wollten sie doch nur Kinder verprügeln, in Namen von Dortmund)


Politischer Smalltalk - Skafdir - 16.04.2017

Also die Türkei hat es geschafft, sie haben auf demokratischem Weg die Demokratie abgeschafft.

Einige Unregelmäßigkeiten.
Wahlbeobachter wurden wegen der Parteizugehörigkeit die auf den "Wahlbeobachterkarten" eingetragen ist an der Wahlbeobachtung gehindert.
Zitat:Hintergrund sei, dass auf Wahlbeobachterkarten der Betroffenen der Name beziehungsweise das Symbol ihrer jeweiligen Partei abgebildet sei. Die Polizisten argumentierten, dass die Verwendung von Parteisymbolen in Wahllokalen am Wahltag nicht gestattet sei.

Das finde ich extrem unfair. Wie sollen Kabaretisten das bitte aufarbeiten? Man kann die Pointe doch nicht schon in die Realität setzen. Das ist geschäftsschädigendes Verhalten.

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Vor einem Wahllokal in Diyarbakir ist es wohl zwischen zwei Familien zu einem Streit aufgrund unterschiedlicher politischer Standpunkte gekommen. Wie es unter zivilisierten Leuten üblich ist zieht man Waffen und erschießt sich. Resultat: Zwei Tote.
Ganz übel wird die Geschichte mit dem Detail das der Schütze wohl der Sohn des amtierenden Bürgermeister ist.

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Ein OSZE Beobachter wurde von der Polizei festgehalten.
Und ungültige Stimmen sollen wohl als "Ja" gewertet worden sein.

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Ob das reicht um ernsthaft von Wahlbetrug zu reden ist fragwürdig. Viel fragwürdiger ist aber: Würde es wirklich jemandem nutzen?
Das Ergebnis wird wohl nicht mehr angezweifelt werden.

Der tragische Untergang einer Demokratie. Es ist zum heulen...