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Ich halte es für komplett falsch sie Nazis zu nennen.
Gibt bei der taz auch einen Artikel über Ja oder nein, aber da sie Höcke dort Bernd (und nicht Björn) nennen, kann ich den Artikel nicht erst nehmen (und erst recht nicht verlinken).

Sich jetzt nur mit der AfD zu beschäftigen ist nur sehr dumm, da man sie damit stark macht. Nebenbei frage ich mich ob die anderen Oppositionellen sich trauen gleich wie die AfD abzustimmen.
Irgendwie schaffen es ausländische Medien immer besser darüber zu berichten, wie die NZZ.
FireBird schrieb:Ich halte es für komplett  falsch sie Nazis zu nennen.

Da steht "Rassisten und Nazis", nicht "Nazis". Es gibt einen nicht unwesentlichen Teil, der Nähe zur NPD und zur IB pflegt und ich wüsste nicht, wie man diese Leute anders nennen sollte. Vielleicht Neo-Nazis. Das wäre dann der korrekte Begriff.

Zitat:(und erst recht nicht verlinken).

Da habe ich mal 'ne Frage zu: Warum eigentlich nicht? Also, was ist der konkrete Gedanke dabei, auf etwas nicht zu verlinken, was man aber öffentlich bespricht? Ich frage deswegen, weil mir das in letzter Zeit öfter auffällt und ich diese Entscheidung nicht verstehe.

FireBird schrieb:Sich jetzt nur mit der AfD zu beschäftigen ist nur sehr dumm, da man sie damit stark macht.

Sofern wir über Journalisten sprechen gebe ich dir recht. Dass es in der Bevölkerung ein heißes Thema ist halte ich aber für normal, denn die AfD ist nicht normal.

FireBird schrieb:Nebenbei frage ich mich ob die anderen Oppositionellen sich trauen gleich wie die AfD abzustimmen.

Du meinst, ob sie in der Lage sind Idee von Ideengeber zu unterscheiden? Das kann genauso richtig wie falsch sein. Ein absoluter Boykott der Partei muss nicht unbedingt falsch sein. Da muss man sich dann entscheiden, was einem wichtiger ist. Ein Statement gegen Rassisten und Nazis oder die politischen Entscheidungen für das Land, für welches man Verantwortung übernimmt.

FireBird schrieb:Irgendwie schaffen es ausländische Medien immer besser darüber zu berichten, wie die NZZ.

Ich finde nicht, dass Kritik und die Frage nach der eigenen Verantwortung zu kurz gekommen ist. Gerade in der Berliner Runde und bei Anne Will hat man durchaus die Frage nach eigenen Verfehlungen ziemlich vehement gestellt. Ein Schulz fühlte sich daraufhin genötigt wie ein kleines Kind "Aber die Angela ist an allem Schuld!" zu mimosen. Das war eines der peinlichsten Momente dieses Mannes. Bei Anne Will hat die sonst so kritisierte Schwesig als einzige (!) in der Runde ein paar gerade Sätze hervorgebracht, während von der Leyen auf die Frage nach eigenen Verfehlungen nur peinlich ausgewichen ist. Aber die Fragen wurden gestellt und man konnte sehen, welche Politiker in der Lage waren sich selbst zu kritisieren und welche nicht.

Bei der SPD ist das besonders ärgerlich, denn der Schritt in die Opposition ist strategisch durchaus richtig. Die Entscheidung dann die Nahles in den Vorstand zu heben ist dann natürlich Facepalm^10. Ich denke nicht, dass die AfD übermäßig kritisch verfolgt wird, höchstens in zu hoher Frequenz. Die Kritik an den anderen Parteien findet statt, wird aber überblendet durch größere AfD-Schlagzeilen.
Heute ein Merkelplakat mit Davidstern auf der Stirn und übermalten Augen gesehen. Was uns der Künster/Antisemit wohl damit sagen will?
DeeperSight;30314 schrieb:Da habe ich mal 'ne Frage zu: Warum eigentlich nicht? Also, was ist der konkrete Gedanke dabei, auf etwas nicht zu verlinken, was man aber öffentlich bespricht?
Hat was mit den Suchmaschinen und Ihrem Algorithmus zu tun, da mehr Links auf eine Seite diese wichtiger machen.
Und da der Artikel imho nicht sorgfältig erstellt ist, will ich durch Verlinkung nicht dazu beitragen ihn wichtig zu machen.



Zitat:Sofern wir über Journalisten sprechen gebe ich dir recht. Dass es in der Bevölkerung ein heißes Thema ist halte ich aber für normal, denn die AfD ist nicht normal.
Da sie nicht vom Verfassungsschutz beobachtet wird kann ich dir nicht zustimmen.



Zitat:Ein Statement gegen Rassisten und Nazis oder die politischen Entscheidungen für das Land, für welches man Verantwortung übernimmt.
Eine Partei der ein 'Statement gegen Rassisten' wichtiger ist als das Land ist für mich nicht wählbar und sollte daher bei der nächsten Wahl so abgestraft werden, dass sie nicht mehr im Bundestag vertreten ist. Parteien die leichtfertig und aus Ideologien die Zukunft des Landes aufs Spiel setzen können wir nicht gebrauchen.
Sorry für den Godwin, aber, wem das Land wichtiger ist, als ein 'Statement gegen Rassisten', würde im Zweifel mitmarschieren.
FireBird schrieb:Und da der Artikel imho nicht sorgfältig erstellt ist, will ich durch Verlinkung nicht dazu beitragen ihn wichtig zu machen.

Aber verhinderst du damit nicht eine kritische Auseinandersetzung mit dem Artikel oder versuchst es zumindest?

FireBird schrieb:Da sie nicht vom Verfassungsschutz beobachtet wird kann ich dir nicht zustimmen.

Zitat:Seit 2017 wird zumindest ein Landeschef der AfD durch den Verfassungsschutz beobachtet. Burkhard Körner, Chef des Landesverfassungsschutzamtes Bayern, teilte mit, dass Petr Bystron, Sprecher der AfD Bayern, vom Verfassungsschutz beobachtet werde.[133] Der Thüringer Verfassungsschutz sieht die Notwendigkeit, ein bundesweites Lagebild zur AfD zu erstellen.[134] Zwar fehle eine Handhabe, die Gesamtpartei zu beobachten, jedoch vermerke man auf Seiten des Verfassungsschutzes „zunehmend rechtsextreme Äußerungen einzelner Mitglieder“ der AfD.[135]
In Sachsen stünden mehrere Mitglieder der AfD aufgrund ihrer Betätigung in der rechtsextremen Szene unter Beobachtung, teilte der Innenminister von Sachsen, Markus Ulbig, mit.[136] Fünf weitere Landesämter für Verfassungsschutz sähen zudem mit Sorge die Entwicklung der Patriotischen Plattform in der AfD. „Vertreter und Protagonisten der Patriotischen Plattform beziehen vermehrt offen rechtsextremistische, insbesondere ethnopluralistische Positionen“, teilte Burkhard Freier, Chef des NRW-Verfassungsschutzes, mit. Auch die Nähe der Jungen Alternative zu Rechtsextremen werde für bedenklich gehalten.[134]

klick

Außerdem ist der Verfassungsschutz die letzte Quelle, die ich als Gradmesser nehmen würde.

FireBird schrieb:Eine Partei der ein 'Statement gegen Rassisten' wichtiger ist als das Land ist für mich nicht wählbar

Du machst es dir da ein bisschen einfach. Jetzt so zu tun, als sei alles irgendwie Alltag finde ich genauso falsch, als so zu tun, als sei die Welt untergegangen.
Zitat:Eine Partei der ein 'Statement gegen Rassisten' wichtiger ist als das Land ist für mich nicht wählbar und sollte daher bei der nächsten Wahl so abgestraft werden, dass sie nicht mehr im Bundestag vertreten ist.

Die Abwehr von Rassisten ist direkt wichtig für unser Land.
Klar heißt das nicht, dass man immer auf jeden Fall gegen die AfD stehen sollte, das betrunkene Huhn und der Korn und so, aber die default-position von Demokraten sollte erst einmal gegen die AfD sein.

Und da kommen wir auch schon zum "jagen". Nein das war nicht harmlos und nicht einfach die Ankündigung "normaler Oppositionsarbeit". Das war vor allem ein befriedigen des braunen Sumpf. Eine Bestätigung des "Wir gegen Die - Narrativ". Der AfD ist klar, dass man versuchen wird sie in Entscheidungsprozesse einzubinden, damit sie sich auf diesem Weg entzaubern. Aber wie man an Amerika sieht, sind die Fakten egal solange man emotional das richtige schafft. Trump bestätigt ständig aufs neue das man gegen "das Establishment" stehe. Das es eine Seite des "Wir" und eine Seite des "Die" gibt. Diese Spaltung ist der Lebensinhalt rechtspopulistischer Parteien und das weiß Gauland und entsprechend gefährlich ist das.

Und damit zum "Skandalvorwurf" gegenüber Nahles.
Wir beobachten eine Verrohung des politischen Tons und eine stärkere Lagerbildung, wenn Nahles in dieser Stimmung nun solche Aussagen trifft, dann ist auch das alles andere als harmlos, damit hat sie alles recht verspielt sich gegen die Hetze der AfD stellen zu können. Unbedacht, kurzsichtig und unnötig. Auch hier ein reines "Stimmung machen" bei der Basis.

Zitat:Ich halte es für komplett falsch sie Nazis zu nennen.


Wenn etwas spricht wie ein Nazi, denkt wie ein Nazi und aussieht wie ein Nazi (AfD-Demo Rostock), dann sollte ich vielleicht das Recht haben es Nazi zu nennen?

Sind alle AfD-Wähler Nazis oder überhaupt alle Mitglieder?
Nein, bei weitem nicht.
Nur die Behauptung man habe ja gar nicht gewusst wie rechtsextrem diese Partei ist, ist nicht zulässig.
Ja, ich bin bereit AfD-Wählern die Wahl zu verzeihen, wenn deren Argument aber sein sollte, dass ihnen gar nicht klar gewesen sei das diese Partei den braunen Sumpf darstellt, dann kann ich ihnen nur auf der Ebene verzeihen, dass sie offensichtlich zu blöd sind um Politik beobachten zu können.

Es gibt auch sonst kaum gute Gründe, zugegeben. Aber auch denen die, die Wahl am Ende bereuen sollte klar sein was sie da gewählt haben und das ist keine normale Politik. Den meisten ging es ja gerade darum, weil man mit "normal" unzufrieden war. Also ist die Aussage: Hauptsache was anderes. Das ist kurzsichtig, aber auf einer rein emotionalen Ebene nachvollziehbar.

Zitat:Da sie nicht vom Verfassungsschutz beobachtet wird kann ich dir nicht zustimmen.

Also ist alles was nicht vom Verfassungsschutz beobachtet wird normale Politik?
Das nenne ich mal großzügige Grenzen. Daher werden die nächsten Zeilen nun wohl das patriotischste was ich je geschrieben habe. Vielen Dank dafür... nun muss schon selbstverständliches betont werden.

Die AfD steht gegen das was die BRD seit ihrer Gründung sein will. Bis dahin, dass sie die Gründungsgeschichte dieses Landes nicht akzeptieren und über den Haufen werfen wollen.

Jedes Land hat seine Gründungsgeschichte, sein historisches (oder historisch gedachtes) Ereignis, dass direkt mit der Gründung des Landes verbunden wird.
Frankreich hat die Revolution.
Die USA den Unabhängigkeitskrieg.
Die Schweiz den Rütlischwur.
Die BRD hat die NS-Zeit und damit als relatives Alleinstellungsmerkmal ein negatives eigenes Ereignis von dem man sich halt abtrennen will. Sich dagegen zu stellen, weil es einem nicht passt, dass man eben keinen "glorreichen" Krieg oder keine herausragende Sagengestalt als Gründungsmythos hat, ist erstens ein Zeichen für ein verdammt geringes Selbstwertgefühl und rüttelt zweitens am Selbstverständnis unserer Republik.

Das ist nicht normal. Die BRD ist der Staat der nach der NS-Zeit gegründet wurde, im Geiste der Überwindung von Nationalismus und Rassismus. Diese Rolle nimmt man uns auch weltweit ab, weswegen es international als wichtiges Zeichen bewertet wird, wenn ein Mitglied einer deutschen Regierung eine andere Regierung wegen diktatorischen Entwicklungen kritisiert. Die AfD will diese Stellung Deutschlands als eine Art "moralischen Ankerpunkt" angreifen, indem sie die Selbstkritik abschaffen die uns in diese Position gebracht hat.

Die AfD ist nicht normal, sondern sie stellt einen direkten Angriff auf das Fundament unserer Republik dar.


Edit: Link repariert.


@menag:
Zitat:Heute ein Merkelplakat mit Davidstern auf der Stirn und übermalten Augen gesehen. Was uns der Künster/Antisemit wohl damit sagen will?

Ohne Reptilienaugen kann ich das nicht ernst nehmen. Der zentrale Teil der Weltriegierung wird dort ignoriert. Jeder weiß, dass es ein Konzil aus jüdisch-amerikanische Echsenmenschen ist. Der Künstler ist also auch nur Teil des Systems, das uns alle verdummen soll.

Edit 2: Antwort @menag und Berichtigung von ", dass"... glaube ich....
Skafdir;30330 schrieb:Edit 2: Antwort @menag und Berichtigung von ", dass"... glaube ich....

Keine Angst, ein paar dass-das-Fehler sind noch drin Voegsm

Skafdir;30330 schrieb:Die AfD will diese Stellung Deutschlands als eine Art "moralischen Ankerpunkt" angreifen, indem sie die Selbstkritik abschaffen die uns in diese Position gebracht hat.

Mir tun die ganzen anderen Staaten leid, welche sich kein Auschwitz leisten konnten, um nun moralischer Ankerpunkt spielen zu können Cry
Gabriel sprach einst von die komplette Regierung Merkel rückstandsfrei entsorgen, ich sehe da keine Unterschied zu der Gauland/Nahles Äußerungen bzw. diese Aussagen sind milder als die von Gabriel.

Wenn ihr die AfD Nazis nennen wollt, dann müsst ihr auch die CSU so nennen. Sonst setzt ihr unterschiedliche Maßkrüge an.

Und die AfD zu wählen, war durchaus alternativlos, sofern man eine weitere Regierung Merkel will, nicht die Linke wählen will und eine Partei die im Bundestag sitzt wählen will.

Zu den Parteien :
Jede Partei, die nicht verboten, ist eine legitimierte Partei und dementsprechend sachlich zu behandeln. Egal ob sie ganz rechts stehen, ganz links stehen oder was auch immer.
Wenn sie durch den Verfassungsschutz beobachten werden ist die kritischer zu sehen, da dieser die Einhaltung selbiger kontrollieren soll.
Demnach ist in einer Demokratie alles dazwischen gleich legitimiert.
Akzeptiert man das nicht, dann akzeptiert man die Demokratie als solche nicht.
Würde die AfD die Demokratie gefährden dann wäre die Demokratie als Regierungsform gescheitert.
Zitat:Mir tun die ganzen anderen Staaten leid, welche sich kein Auschwitz leisten konnten, um nun moralischer Ankerpunkt spielen zu können

Es wirkt halt einfach stärker wenn die "Täter" Hinweise geben.
"Vorsicht Leute, wir waren da. Kam nicht so gut an, könnte man bleiben lassen."
Ob das nun per se eine gute Sache ist, da kann man drüber streiten.
FireBird schrieb:Gabriel sprach einst von die komplette Regierung Merkel rückstandsfrei entsorgen, ich sehe da keine Unterschied zu der Gauland/Nahles Äußerungen bzw. diese Aussagen sind milder als die von Gabriel.

Das ist sehr traurig. Für dich ist es vermutlich dasselbe, wenn eine Kipping und ein Gauland von Volk spricht. Die Wörter haben für dich wohl beide denselben Inhalt.

FireBird schrieb:Wenn ihr die AfD Nazis nennen wollt, dann müsst ihr auch die CSU so nennen. Sonst setzt ihr unterschiedliche Maßkrüge an.

Ich habe kein Problem damit einzelnen Politikern in der CSU eine gewisse rassistische Rhetorik zu unterstellen. Aber es ist nochmal ein Unterschied, ob ich mich in der CSU oder in einer Burschenschaft organisiere.

FireBird schrieb:Und die AfD zu wählen, war durchaus alternativlos, sofern man eine weitere Regierung Merkel will

Wir hatten da wohl unterschiedliche Wahlzettel.

FireBird schrieb:Jede Partei, die nicht verboten, ist eine legitimierte Partei und dementsprechend sachlich zu behandeln. Egal ob sie ganz rechts stehen, ganz links stehen oder was auch immer.

Zitat:Das politische System der Bundesrepublik Deutschland wird vom Bundesverfassungsgericht als streitbare, wehrhafte Demokratie bezeichnet. In ihr wird die freiheitliche demokratische Grundordnung (FDGO) geschützt. Sie kann nicht auf legalem Weg oder durch Mehrheitsbeschlüsse aufgehoben werden. Gegen verfassungsfeindliche Einzelpersonen und Personenzusammenschlüsse (Parteien, Vereine und Organisationen) kann präventiv vorgegangen werden, bevor sie gegen die FDGO gerichtete Taten begehen.

Klick

Bürokratie ist ein langsamer Gaul und Parteiverbote sind gesellschaftlich sehr mühsam durchzubringen. Die KPD hat das erlebt. Über die NPD wird seit einer Ewigkeit gestritten. Rein rechtlich sollte es jedoch kaum ein Problem darstellen, die NPD zu verbieten, nach allen Regeln der Demokratie der BRD.

FireBird schrieb:Wenn sie durch den Verfassungsschutz beobachten werden ist die kritischer zu sehen, da dieser die Einhaltung selbiger kontrollieren soll.

Dir ist schon klar, dass der Verfassungsschutz mit dem rechten Milieu durchaus seine - sagen wir - Probleme hat? Es ist ja nicht so, als hätte es nie öffentliche Diskussionen darum gegeben.

FireBird schrieb:Würde die AfD die Demokratie gefährden dann wäre die Demokratie als Regierungsform gescheitert.

Zumindest dieser Satz ist so etwas wie "richtig". Ungefähr auf einer Linie mit "Wäre ein Ei ein Apfel, wäre das Ei ein Apfel".
FireBird;30333 schrieb:Gabriel sprach einst von die komplette Regierung Merkel rückstandsfrei entsorgen, ich sehe da keine Unterschied zu der Gauland/Nahles Äußerungen bzw. diese Aussagen sind milder als die von Gabriel.

Ist ein großer Unterschied.

Gabriel wollte die Regierung von Merkel rückstandsfrei entsorgen. --> Die Spuren der Regierung von Merkel sollen beseitigt werden, Gesetze und Entscheidungen zurückgenommen werden.

Gauland will konkret eine Person in ein anderes Land "entsorgen". --> Eine Deutsche soll ins Ausland wie ein Stück Müll abgeschoben werden.
DeeperSight;30335 schrieb:Das ist sehr traurig. Für dich ist es vermutlich dasselbe, wenn eine Kipping und ein Gauland von Volk spricht. Die Wörter haben für dich wohl beide denselben Inhalt.
Da beide demokratisch legitimiert sind stimmt diese Aussage in Teilen. Und mir ging es nicht im Gaulands entsorgen, sondern um das Jagen.
Und wenn man das politische Spektrum als Kreis auffasst, dann sind beide Parteien nicht so weit entfernt von der anderen


Zitat:Wir hatten da wohl unterschiedliche Wahlzettel.
Du machst gerade, dass Selbe wie die Medien mit Nahles Aussage und missachtest die Einschränkung im folgenden Teil des Satzes.

Zitat:Dir ist schon klar, dass der Verfassungsschutz mit dem rechten Milieu durchaus seine - sagen wir - Probleme hat? Es ist ja nicht so, als hätte es nie öffentliche Diskussionen darum gegeben.
Ist mir klar.
FireBird;30337 schrieb:Und wenn man das politische Spektrum als Kreis auffasst, dann sind beide Parteien nicht so weit entfernt von der anderen

Und wenn man das politische Spektrum als Punkt auffasst, dann sind alle Parteien nicht so weit entfernt von den anderen
Ich fasse das politische Spektrum lieber als verdreht verlängerte Quadratbipyramide auf.